(openPR) EUROFORUM-Konferenz "Wasserpreise"
5. März 2008, Lindner Congress Hotel Düsseldorf;
6. April 2008, Hilton Frankfurt/Main
Düsseldorf/Frankfurt, Februar 2008. Auf der Grundlage eines bundesweiten Vergleichs von 270 Wasserunternehmen hat das hessische Wirtschaftsministerium in 2007 Kartellverfahren gegen mehrere Wasserversorger wegen des Verdachts überhöhter Preise eingeleitet. In bereits vorliegenden Verfügungen wird festgestellt, dass die Wasserpreise um 20 bis 40 Prozent überhöht seien. Solange der Wettbewerb auf dem deutschen Wassermarkt nicht funktioniere, sei eine Regulierung erforderlich, betonte der hessische Wirtschaftsminister Alois Rhiel. Auch in Berlin werden die Wasserpreise immer stärker zu einem Politikum. Nachdem die Berliner Wasserbetriebe (BWB) 1999 teilprivatisiert wurden, sind die Berliner Preise in den letzten vier Jahren um 26 Prozent gestiegen. Gleichzeitig erreichten die BWB Rekordgewinne.
Auf der EUROFORUM-Konferenz "Wasserpreise" (5. März 2008, Düsseldorf und 6. April 2008, Frankfurt/Main) greift Hermann Daiber (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) die Diskussion um die Verfügung des hessischen Kartellbehörden vom Mai 2007 auf und geht auf die Erfahrungen aus dem aktuellen Missbrauchsverfahren ein. Die Spannungsfelder des Wasserpreises zwischen betriebs-und wasserwirtschaftlichen Aspekten beschreibt Dr. Ilka Teermann (Bayer Industry Services). Die Möglichkeiten des Wettbewerbs in der Wasserwirtschaft und die Probleme bei der Preiskontrolle erläutert Dr. Matthias Dierkes (Gelsenwasser AG).
Die rechtlichen Grundlagen der Wasserversorgung und der Wasserpreisgestaltung werden ebenso vorgestellt wie der rechtliche Rahmen für die Wasserpreiskontrolle.
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/dn-wasserpreise08





