(openPR) Nach nur zweijähriger Bauzeit wurde am 05. Oktober 2007 im Rahmen eines Festaktes der bisher größte Erweiterungsbau des HERZ-ZENTRUMS feierlich seiner Bestimmung übergeben. In Würdigung der großen Verdienste des ersten Ärztlichen Direktors trägt das Bettenhaus den Namen "HELMUT-ROSKAMM-HAUS".
Der Baden-Württembergische Ministerpräsident Günter H. Oettinger wür-digte in seiner Festansprache das HERZ-ZENTRUM als "Leuchtturm in der Kliniklandschaft" und zeigte sich überzeugt, dass die Erfolgsgeschich-te des HERZ-ZENTRUMS noch lange nicht zu Ende geschrieben ist.
„Mit dem Neubau wollen wir einen neuen Standard in der Patientenversor-gung setzen“ führt Bernhard Grotz, Geschäftsführender Kaufmännischer Direktor, aus und ergänzt in Bezug auf die zukünftige Nutzung des auch innenarchitektonisch herausragenden Bettenhauses „die Architektur soll unsere Wertschätzung gegenüber den Patienten ausdrücken; sie sollen sich hier freundlich empfangen und gut aufgehoben fühlen“.
Die Zukunftsorientiertheit des HERZ-ZENTRUMS wird laut Prof. Dr. med. Franz-Josef Neumann, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor, neben der modernen Architektur durch ein neue Maßstäbe setzendes Komfortniveau und ein umfassendes Gesamtkonzept zum Ausdruck gebracht. „Die im Untergeschoss aufgenommenen Arztpraxen sind der Grundstein eines Gesundheitszentrums, das die Versorgungsqualität der Bevölkerung in der Region weiter verbessern und die Gesundheitsbranche als wichtigsten Wirtschaftsfaktor Südbadens stärken wird.“
Am 07. Oktober 2007 hatten beim Tag der Offenen Tür interessierte Be-sucher die seltene Chance hinter die Kulissen des gewachsenen HERZ-ZENTRUMS zu blicken und den modernen Erweiterungsbau kennen zu lernen.
In Form einer „Gesundheitsstraße“ bekamen die Gäste Einblick in die an-gebotenen Leistungen des Hauses. Ein hochkarätig besetztes Wissen-schaftsforum lud zu medizinischen Fachvorträgen in die Aula ein. Mit über 12.000 Besuchern verzeichnete das HERZ-ZENTRUMS einen - alle Er-wartungen übertreffenden - neuen Besucherrekord.
Das Gebäude ist konzipiert als Rechteckbau mit großem Brunnen-Innenhof. Das von einer Glaskuppel überdeckte Atrium ist ein genaues Quadrat; das Wetter und die Jahreszeiten bleiben immer erlebbar. Der Innenhof mit seiner Basis auf der Ebene des Erdgeschosses wird der Auf-enthaltsraum für die ambulanten Patienten sein. Die oberen Geschosse mit den Stationen sind zum Innenhof hin offen. Zwischen den Patienten-zimmern und der Veranda zum Innenhof werden großzügige Verkehrsflä-chen vorgehalten. Als Annex fügt sich der Erweiterungsbau in die beste-henden Gebäude ein und erweitert so den Gesamtkomplex.
Naturstein in verschiedenen Farbabstufungen und pastellfarbene Hölzer vermitteln gemeinsam mit dem farbig bedruckten Glas eine besondere Ästhetik. Der in der Mitte des Atriums in einem kreisförmigen Wasserbe-cken stehende, künstlerisch gestaltete Brunnenstein aus farbigem Granit ist der Mittelpunkt des neuen Gebäudes. Der Stein symbolisiert mit seiner Kraft Solidität und Verlässlichkeit, das Wasser Leben und Erneuerung. Der Patient findet im Wasserspiel Abwechslung und Beruhigung.
Die 2-Bett-Patientenzimmer im fünfgeschossigen, 135 Betten fassenden Bettenhaus verfügen über eine Größe von 24 m², getrennte Toiletten- und Waschbereiche, energiesparende Klimatisierung mit Grundwasser über die so genannte Betonkernaktivierung und viele weitere Elemente eines fortschrittlichen Baukonzeptes auf neuestem Stand. Die Höhe der Zimmer und ein großes Fenster mit breiter, einladender Fensterbank holen die um-liegende Landschaft und je nach Wetter wunderschöne Wolkenspiele in das Zimmer.












