(openPR) Unter dem Namen „Erfolgsgesetze im Management?“ führte das Netzwerk ERFOLGSWISSENSCHAFT – Fachbereich „Unternehmensführung und experimentelles Management “ - innovative Manager, Wissenschaftler und Seminaranbieter zu einer Zukunftskonferenz mit Workshops zusammen.
Man wollte gemeinsam der Frage nachgehen, ob ERFOLG wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, also sozusagen „vorhersagbar und systematisch wiederholbar“ ist, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Dazu wurden zunächst eine Auswahl bekannter Management-Erfolgs-Lehren einer Bestandsaufnahme unterzogen. Diese wurden (grob) unterteilt in:
Stufe 1: Konventionelle Führungslehren
Stufe 2: Psycho-soziale Managementlehren
Stufe 3: Psycho-Mentale Managementlehren
Stufe 4: Managementlehren mit quantenphysikalischen Bezügen
Schnell war man sich einig, dass Management-Konzeptionen der Stufe 1 heute wenig tauglich sind, um komplexe Wirkzusammenhänge zu integrieren, zu erfassen und zum Erfolg zu „führen“. Sie vernachlässigen insbesondere relativ stark die tatsächliche Wirkung auf die Adressaten, also die Menschen. Sie sind weitgehend geprägt von der Überzeugung, dass die Menschen in den Unternehmen „gleich oder gleichmäßig“ – also weitgehend berechenbar reagieren. Gleichzeitig wurde jedoch aus dem Kreis der Wissenschaftler angemerkt, dass an zahlreichen Wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulen diese sog. „Stufe 1“ nach wie vor gelehrt und geprüft wird.
Das Führungs- und Menschenbild der Stufe 2 ist offensichtlich ebenfalls stark verbreitet, insbesondere in Bereichen, in denen man eher „funktionsbezogen“ und / oder „fürsorgend“ denkt und handelt. Es scheint der Stil der „Versicherer“ zu sein, wie es ein Referent ausdrückte und damit meinte, dass die einen den anderen die Verantwortung abnehmen. Damit sei eine typische „Geber- / Nehmer-Mentalität“ vorgeprägt. Solche Konzepten, so wurde fast übereinstimmend argumentiert, seien stark „innovations- und krativitätshemmend“, weil weitgehend eine klare Rollentrennung zwischen Management und Mitarbeiter vorfindbar sei. Der Mitarbeiter wird nicht als MitUnternehmer gesehen, er bleibt auf die Rolle des „Weisungsempfängers“ begrenzt. Diese Einschätzung führte dazu, auch diese Stufe nicht unbedingt als zukunftsfähig zu bewerten.
Stufe 3 – also die „Psycho-Mentalen Managementlehren“ scheinen eine Art „Sollbruchstelle“ im Gefüge der Experten zu sein. Erkennbar war dies zweifelsohne an der recht kontrovers geführten Diskussion. Während eine Gruppe vor einer zu starken Individualisierung warnten, bei der soziale Komponenten zu stark in den Hintergrund geraten könnten und sich eine neue Form von „Ellbogen-Mentalität“ breit machen könnte, verwies die andere Gruppe genauso engagiert auf die damit einhergehenden Vorteile für alle Teilnehmer an der „Veranstaltung Unternehmen“. Damit einher gehe die Vorstellung, dass der „typische Arbeitnehmer“ immer mehr zur „Randerscheinung“ insbesondere in Unternehmen werde, die eine hohes Veränderungspotenzial benötigen, für die sozusagen permanente Veränderungsbereitschaft zur Existenzgrundlage geworden ist. Das trifft auf beide Seiten gleichermaßen zu: „Das Management eines solchen Unternehmens wird um erfolgreich zu sein - vom Führen zum Moderieren, vom Anordnen zum Impulsgeben übergehen müssen“, fasste dies ein französischer Teilnehmer verkürzt zusammen und ergänzte: Damit werden wir in den Unternehmen auch die „Sinnfrage für Arbeit“ auf der Tagesordnung haben“. Auch wenn ein Teilnehmer über „Manager als Seelsorger“ spöttelte, so ganz kann diese wohl nicht ausgeklammert werden, resümierte für die Organisatoren der Konferenz, Gerd K. Schaumann (Vorstand des Erfolgs-Netzwerkes)
Unverkennbar den meisten Zuspruch hatte der Workshop „Management und das Gesetz der Anziehung“. Er war der Stufe 4 „Managementlehren mit quantenphysikalischen Bezügen“ zugeordnet und sollte zunächst lediglich über einige neuartige Denkanstöße – losgelöst von allen gedanklichen Begrenzungen – informieren. Wegen dem starken Interesse an diesem Workshop wurde kurzfristig der weitere Workshop „Implikationen der Quantenphysik zur Entwicklung zukunftsfähiger Managementkonzeptionen“ auf eine Folgekonferenz verschoben.
Zur Information über das Gesetz der Anziehung: Unter der Namen „The Secret“ (Das Geheimnis) erschien unlängst ein Buch, das auf dem Gesetz der Anziehung basiert. In Kontext – dieser und ähnlicher Veröffentlichungen, hat sich auf vielen Ebenen der Gesellschaft eine Art „Neuer Lebens-Kult“ zu entwickeln begonnen. Diese Diskussion erreicht inzwischen auch die Wirtschaft. Die Folge: In zahlreichen Unternehmen beginnt selbst das Management – mehr oder weniger offen - darüber zu diskutieren. Die Resonanz ist geteilt, die einen fühlen sich „provoziert“ , andere sehen sich „herausgefordert“.
Der Referent des Workshops leitete sein Referat mit der konfrontierenden These ein: „Was wäre, wenn alles ganz anders funktioniert als wir bisher angenommen haben, wenn es eine Methode für das Managen gäbe, die - einfach – fair – nachprüfbar - konsequent – und sogar erfolgsicher wäre und von Jedem leicht und kurzfristig lernbar ist?“
Und er nahm das Ergebnis vorweg: „Diese „Methode“ scheint es zu geben - sie nennt sich GESETZ der ANZIEHUNG (The Law of Attraction).
In eloquenter Weise führte der Referent durch die wesentlichen Punkte des Gesetzes der Anziehung („Gleiches zieht Gleiches an“, „Nur Menschen mit gleicher Gedanken-Schwingung können sich wirklich verstehen“; „Achte mehr auf die Gedanken als auf die Worte“; „du hast die Kraft, deine Wirklichkeit selbst zu gestalten“; „Gedanken und gerichtete Aufmerksamkeit sind eine mächtige Kraft“; usw.)
Sein Anliegen: Man sollte das „Gesetz der Anziehung“ nicht einfach abtun, wie dies inzwischen einige Kritiker versuchen. Stattdessen solle man es in den Unternehmen und Seminaren ausprobieren und „die Wirkung auf Herz und Nieren“ prüfen.
Er kenne bereits jetzt zahlreiche innovative Unternehmen, die sich tiefgehender – als sie meist offen zugeben - mit diesem „Gesetz“ und seinen Vorteilen beschäftigen. Hinter (noch) „vorgehaltener Hand“ werde er in Seminaren von zahlreichen Managern informiert, dass man mit diesem „Gesetz“ auch in seinem Unternehmen „spiele“ und damit gute Erfolge erzielt habe. Und das nicht nur im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden; sogar bei der eigenen Partnerschaft, in der Kindererziehung und vermehrt im Spitzensport „zeige sich eine gute Wirkung“ bei Berücksichtigung der Grundannahmen dieses Gesetzes (Klare Ziele, gerichtete Aufmerksamkeit, adäquat hohes Schwingungsniveau der Gedanken, positive Gedankenlenkung, Selbstwert, Beachtung der Gefühle, usw.)
Auf Wunsch zahlreicher Teilnehmer, besonders auch aus den Bereichen Wissenschaft und Management, wurde eine Folgekonferenz beschlossen, die sich ausschließlich mit Themen der Stufe 4 und dort insbesondere mit den Möglichkeiten des Gesetzes der Anziehung im Führungs- und Unternehmensprozess beschäftigen soll.
Zusammenfassend resümierte für das Veranstalter-Netzwerk dessen Vorstandsmitglied Gerd K. Schaumann: Wir müssen zunächst selbstkritisch zugeben, „wir haben den Konferenzverlauf verkehrt eingeschätzt“. Dass das „Gesetz der Anziehung“ soviel Interesse und „Anziehung“ entwickelte, haben wir nicht gedacht. Aber es wäre wohl kaum möglich gewesen, den gedachten Konferenzverlauf quasi „gegen“ die Teilnehmer „durchzusetzen“. Also lassen Sie uns die Konferenz gleichwohl als Erfolg und Auftrag sehen, gemeinsam in der Zeit bis zur beschlossenen Folgekonferenz zu prüfen, was dran ist an diesem „Gesetz“, das als eine Art „Naturgesetz“ – ähnlich dem Gesetz der Schwerkraft“ wirken soll (oder sogar universelle Gültigkeit beansprucht).
Besonders erwähnen wollen wir jedoch, um Missverständnisse von vornherein auszuschließen, dass es sich nicht bei dem Gesetz der Anziehung nicht um irgendwelche „spirituelle Spielereien“ handelt, sondern um ziemlich erhärtete quantenphysikalische Grundlagen.
Stellvertretend für die überraschend vielen positiven Äußerungen der Teilnehmer zitierte Gerd K. Schaumann, die folgende Meinung, die es „irgendwie gut auf den Punkt bringt:“ „Wäre es nicht schön, wenn wir endlich mehr wüssten, wie Leben wirklich funktioniert. Wenn wir das wüssten, wüssten wir auch, wie wir wirklich erfolgreich Unternehmen und Menschen führen – dann wäre Erfolg wirklich „lernbar – lehrbar – machbar – eine geradezu phantastische Aussicht“ ...
Bleibt die Frage, die diese Konferenz nicht abschließend klären konnte: „Gibt es so etwas wie d i e Erfolgs-Methode – oder ist alles nur ein weiterer PR-Trick?“
Dies zu klären, versprechen die Veranstalter, anlässlich der nächsten Konferenz (Berlin) einen Schritt näher zu kommen. Dazu – so die Veranstalter - werden „Zweifler bis Phantasten“ genügend Zeit haben, um in dem neu eingerichteten Arbeitskreis des Netzwerkes („AK Management und Quantenphysik“) eine gemeinsame Linie zu finden!– oder auch (noch) nicht... ?.









