(openPR) Auf der diesjährigen CeBIT zeigt das Fraunhofer IESE und die Fachhochschule Bingen gemeinsam neueste Entwicklungen zur Vereinfachung von Geschäftsabläufen in der Landwirtschaft. Die vorgestellte Lösung ermöglicht es dem Landwirt, Auftragsdokumente zu erstellen und über das Internet an Dienstleister und Vertragspartner zu übermitteln. Präsentiert wird agro.Connect rlp, im Public-Sector Parc in Halle 9, Stand C39/02 auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz.
Mit agro.Connect rlp wird es möglich sein, raumbezogene Daten (Luftbilder, Lage und Grenzen von Bewirtschaftungsflächen), in landwirtschaftliche Dokumentations-, Verwaltungs- und Geschäftsabläufe einzubeziehen und auszutauschen. Wesentlich ist dabei die flexible Nutzung einmal erfasster Daten und die Vermeidung unnötiger Mehrfacheingaben. Die neue Technologie kombiniert hierzu dynamisch Geodaten des Landes mit Fachdaten aus Hofverwaltungsprogrammen.
Die Architektur basiert auf dem Prinzip der Datenhoheit: Schützenswerte Daten der Betriebe verbleiben in der Kontrolle der Landwirte - eine wesentliche Voraussetzung für die Akzeptanz dieser Technologie in der Branche. agro.Connectrlp wird auf Basis offener Standards (unter anderem, XForms, ebXML, UBL, OGC, agroXML) und einer serviceorientierten Architektur (SOA) aufgebaut, prototypisch entwickelt und pilotiert. Erste Praxiserfahrungen wurden schon gesammelt; mehrere Software-Entwicklungsunternehmen haben bereits ihr Interesse an agro.Connect rlp gezeigt.
Das Projekt agro.Connect rlp wird vom Fraunhofer IESE und dem Kompetenzzentrum für Innovative Informationssysteme der Fachhochschule Bingen zusammen mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück durchgeführt. Gefördert wird es vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Von den durch das Land Rheinland-Pfalz initiierten Entwicklungen können auch andere Bundesländer profitieren.




