(openPR) Dass kommunikative Call Center noch viel für den Ruf der Branche erreichen können, wird in der Neuerscheinung "Dialog statt Marketing. Der Weg aus der Imagekrise" konstruktiv erläutert. Die Autoren Jens Fuderholz und Ulrike Propach haben eine gekonnte Mischung aus Einführung in die PR- und Lobbyarbeit, wissenschaftlichen Ausführungen, Praxistipps und hilfreichen Checklisten zusammengestellt. Doch das Buch will auch ein leidenschaftlicher Appell sein, dass die Branche aktiv am eigenen Image arbeiten muss. Das Fachbuch richtet sich an das strategische und operative Management der Call Center Branche, an Call Center Dienstleister und Inhouse Call Center gleichermaßen. Darüber hinaus ist es für alle Interessierte an Public Relations sowie Politischer Kommunikation ein aufschlussreicher Reader.
Die Call Center Branche erschütterte im Jahr 2007 die Imagekrise. Verbraucherschützer, ihnen allen voran der Comeback-Journalist Günter Wallraff, schossen scharf auf die Missstände der Branche. Jahrelang ist diese Wachstumsbranche, die bundesweit 420.000 Arbeitsplätze stellt, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit stark gewachsen. Eingeholt von zunehmenden Verbraucherbeschwerden und Umfragen zur gefühlten Belästigung steht die Branche nun im Rampenlicht des Journalismus und der politischen Wahrnehmung.
Genau dort setzt das Handbuch ein, erläutert die Entstehung der Krise, gibt fachlich und wissenschaftlich fundierte Anleitung sowie praxisnahe Handreichungen für den Weg aus der Imagekrise. "Wehklagen allein hilft nicht. Werbekampagnen sind keine Lösung. Die Öffentlichkeit ehrlich zu informieren über die hoch qualifizierte Arbeit und hinter die Kulissen blicken zu lassen, ist der Schlüssel", stellt Fuderholz fest. Propach ergänzt: "Transparenz ist auch das Stichwort in der politischen Kommunikation.
Nur wenn die politische Umgebung weiß, was in den Call Centern vor sich geht und wie wichtig diese Dienstleistung für die heutige Gesellschaft ist, wird die Branche eine Chance haben, nicht überreguliert werden."
Das Autorenduo arbeitet seit Jahren für die Branche. Jens Fuderholz ist seit über zehn Jahren als Kommunikationsberater tätig und organisiert seit 2001 die Pressearbeit des Call Center Forum Deutschland e.V. Er ist Gesellschafter Geschäftsführer der TBN Public Relations GmbH in Fürth und hat einen Lehrauftrag für Kommunikationswissenschaften an der Universität Bamberg. Ulrike Propach leitete von 2003 bis 2004 das Büro der Bundestagspräsidentin a.D., Prof. Dr. Rita Süssmuth. Seit 2001 ist sie nebenberuflich, seit Sommer 2004 hauptberuflich als Kommunikationsmanagerin mit Standorten in Berlin und Bayern tätig. Ulrike Propach ist in der Deutschen Public Relations Gesellschaft e.V. Stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Public Affairs.
Fuderholz/Propach: Dialog statt Marketing. Der Weg aus der Imagekrise.
Hirschenverlag, Fürth 2008. ISBN 978-3-939480-05-1 (24,90 €), 160 S., 20 schw.-w. Abb., 4 schw.-w. Tab., 6 schw.-w. Zeichn., zahlr. Checklisten - 21,0 x 14,8 cm
Journalisten stellen wir gerne ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung.













