(openPR) Der Erlenhof, traumhaft gelegen an der Bergstrasse an den Ausläufen des Odenwaldes, das Domizil der hypoallergenen Pferde, den Curly Horses. In diesem Paradies für Tier und Mensch züchten wir mit viel Liebe und Verständnis diese einzigartigen Geschöpfe. Erleben Sie mit uns bei Ihrem Besuch die harmonische Welt der Curlys.
Unser Ziel für die Zukunft ist es, Curlys für die unterschiedlichsten Reitdisziplinen zu züchten und je nach Bedarf auch auszubilden. Das lässt sich nämlich wunderbar mit einer gezielten Auswahl dank Ihres verschiedenen Körperbaus realisieren. Wir selbst bevorzugen und haben uns auch darauf spezialisiert große Curlys zu züchten. Unser Bedürfnis ist es den Pferdeallergikern oder Curly-Liebhabern, die gerne große Pferde reiten möchten, dieses zu ermöglichen. Alle Curlys vom Gestüt Wolf, die von USA und Canada importiert wurden, haben ein Stockmaß zwischen 1,55 und 1,67 m. Sie sind bei »Bayerischen Zuchtverband für Kleinpferde und Spezialrassen e.V.« registriert. Eine Registrierung beim »American Bashkir Curly Registry« (ABCR), bei der »International Curly Horse Organization« (ICHO) oder bei »Curly Sporthorse International« (CSI) liegt vor oder kann eingetragen werden.
Die vorrangigste Gemeinsamkeit der Curlys, die mit ihrer einzigartigen Hypoallergenität zusammen hängt, besteht in der Haut und Fellstruktur. Ihr Fell ist sehr talghaltig, dadurch riechen sie anders und trocknen schneller wie “normale” Pferde. Curlys haben im Winter gelocktes Deckhaar (außer glatthaarige Curlys) und im Sommer glattes bis leicht gewelltes Fell. Bei Curlys gibt es keinen bestimmten Pferdetypus, dadurch variiert deren Größe von 1,30 bis 1,70 m. Dank ihres unterschiedlichen Körperbaus sind sie vielseitig einsetzbar für alle Reit- und Fahrdisziplinen. Oft auftretende Merkmale bei Curly Horses sind gekringelte Haare im Ohr, nach oben gebogene Wimpern und Rasta Mähne. Sie sind von Natur aus nervenstark, gelehrig, ausdauernd und intelligent.
Ursprünglich dachte man, dass die Wurzeln der Curlys im Russland bei den Bashkir Pferden liegen und diese die Bering Strasse als Landverbindung nach Amerika nutzten. Warum das Pferd vor ungefähr 8000 Jahren auf dem amerikanischen Kontinent ausstarb, ist nach wie vor unerklärt. Dies ist also ein zeitlicher Beweis dafür, dass das American Bashkir Curly Horse nicht die gleiche Rasse wie der gelockte Bashkir aus den Steppen des Schwarzen und Kaspischen Meeres ist auch wenn der Name Bashkir in seinem Rassenamen vorkommt.
Erst im 16. Jahrhundert wurden Pferde in Amerika wieder heimisch. In der Zeit brachten die spanischen Eroberer das Pferd nach Amerika zurück, und nicht zuletzt dies führte zur Entstehung der Pferde-Kultur der Prärie-Indianer. Die Crow- und Sioux besaßen vereinzelt gelockte Pferde.
Die Farmer Familie Damele entdeckten in Nevada 1898 eine Herde gelockter Wildpferde. Sie fingen sie ein und züchteten diese robusten Wildpferde mit ihren Ranchpferden. Nevada Red, ein Araber Hengst und Rubby Red King, ein Morganhengst waren die bekanntesten. Auch andere Rancher nahmen Curlys in ihre Zucht auf, auf die Reinzucht der ursprünglichen Herde wurde kein Wert gelegt.
Deshalb gibt es bei den Curlys keinen bestimmten Pferdetypus, die Bandbreite geht vom Ponytyp über das Vollblut, den Quarterhorsetyp bis zum Kaltblut. Aus diesem Grund variiert auch die Größe von 1,30 bis 1,70 m. Der Farbenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt, vom Rappen bis zum Schimmel, vom Pinto bis zum Appaloosa, was Sie deutlich an unseren Curlys sehen können.
Allergien sind ein mittlerweile weltweit verbreitetes Problem. 40% der Bevölkerung in Deutschland leiden an einer Allergie. Natürlich macht es auch einen Unterschied, ob man eine Kontaktallergie bei Berührung eines Pferdes hat oder ein allergisches Asthma - Atemnot. Menschen mit einer Pferdeallergie zeigen eine Abwehrreaktionen beim Kontakt mit Pferden – genauer, mit den Eiweißen in deren Hautzellen.
Professor Dr. Jugert untersuchte dies im März 2000 auf der Universität in Aachen und stellte fest, dass sich die Hautzellen der Curly Horses in ihrem Proteinmuster von denen anderer getesteter Rassen unterscheiden. Dank der andersartigen Haut- und Fellstruktur der gelockten und glatthaarigen Curlys, können sich jetzt endlich die Pferdeallergiker, den Wunsch erfüllen, ihr Traumpferd zu finden. Auf dem Gestüt Wolf beraten wir Sie gerne individuell.
Auch bei den Tierhaarallergien reagiert der Körper auf bestimmte Stoffe überempfindlich. Das Gleichgewicht des Immunsystems gerät außer Kontrolle. Die körpereigene Abwehr wird massiv in Gang gesetzt, und das kann zu den allergischen Erkrankungen vor allem allergischen Atemwegserkrankungen (zum Beispiel Heuschnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Bronchitis, Asthma bronchiale), aber auch allergischen Hauterkrankungen (zum Beispiel Ekzeme, Neurodermitis) führen. Viele der Pferdeallergikern reagieren bei den hypoallergenen Pferden schon beim ersten Versuch gar nicht oder kaum. Manche dagegen reagieren beim ersten Kontakt relativ stark auf Curlys, später lässt die Überempfindlichkeit nach, was auch durchaus psychologisch bedingt sein könnte. An diesem Punkt kann man sagen: „Enjoy the Curlys“ auf dem Gestüt Wolf.










