(openPR) Vom 16. Februar bis 11. Mai 2008 widmen die Städtischen Museen Heilbronn einem der bedeutendsten Künstler der 1920er Jahre eine große Sonderausstellung: George Grosz (1853-1959).
Mit über 130 Arbeiten und berühmten Mappenwerken bietet die Präsentation einen umfassenden Einblick in das eindrucksvolle zeichnerische und druckgrafische Werk von Grosz und verleiht der Ausstellung retrospektiven Charakter. Für das im Vorfeld des 50. Todesjahres stattfindende Heilbronner Ausstellungsprojekt ist es gelungen, zahlreiche Leihgaben aus renommierten Museen und Privatsammlungen zusammenzutragen, einige werden erstmals öffentlich ausgestellt.
Zentrales Thema in Grosz` Werk sind die gesellschaftlichen Auswirkungen der politischen und wirtschaftlichen Krisen der Weimarer Republik. Massenarbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Inflation und der hierzu im Gegensatz stehende Lebensstil der herrschenden Gesellschaft prangerte Grosz mit seinen sozialkritischen Werken an. Mit Otto Dix zählt er zu den schärfsten Kritikern von Politik, Religion und der konservativ-reaktionären Gesellschaft. Die Radikalität seiner Bildsprache und die hohen Auflagen seiner Druckgrafiken machten ihn rasch zum poulärsten Künstler seiner Generation, brachten ihm aber ebenso viele Kritiker und Anklagen ein.
Im Nationalsozialismus als "entartet" verfemt, wanderte er 1933 endgültig in die USA aus und kehrte erst in seinem Todesjahr nach Deutschland zurück.














