(openPR) Mit einem Benefizkonzert unter dem Motto "Schubert für Bianca" werden der Pianist Stefan Auer und Bernhard Biberacher versuchen Bianca Pfeiffer (Bianca-Pfeiffer.de) aus Zusmarshausen am 15.02.2008 um 20:00 Uhr in Sankt Peter und Paul in Augsburg-Inningen zu unterstützen. Die 35-jährige Mutter zwei Kinder leidet an Morbus Hodgkin. Sämtliche Heilungsversuche verblieben bisher erfolglos und nur eine Knochenmarkspende könnte ihr helfen. Hierfür sind sogenannte Typsierungen erforderlich.
Ihre Geschichte liest sich wie ein schlechter Roman. Hoffnung und Niedergeschlagenheit wechseln sich ab. Aber sie gibt nicht auf. Bemerkenswert, was die Frau in den letzten Jahren mitgemacht hat. Im Oktober 2007 gaben in Zusmarshausen 1142 Personen eine kleine Blutprobe ab. Doch leider blieb die Typisierungsaktion für Bianca Pfeiffer ohne Erfolg.
Die Kosten für die Aktionen sind enorm. Genau hier wollen Stefan Auer und Bernhard Biberacher helfen.
Der Eintritt für das Konzert ist frei.
Die Spenden werden zu 100% Bianca Pfeiffer zur Verfügung gestellt.
Die Pfarrei Sankt Peter und Paul in Inningen verzichtet auch auf die übliche Saalmiete von 120,-- Euro.
Auszug aus dem vorgesehenen Programm:
Erlkönig op. 1
Der Text wurde sehr schnell beliebt und häufig in Musik gesetzt. Insbesondere die Vertonung von Franz Schubert wird heute oft gesungen. Ironischerweise versuchte Schubert diese Vertonung Goethe zu widmen, der sie jedoch unkommentiert zurücksenden ließ. Der Erlkönig ist das erste gedruckte Werk Schuberts und hat daher die Opuszahl 1.
Der Wanderer op. 65,2
Der Wanderer an den Mond op. 80,1
An die Musik op. 88,4
Der Tod und das Mädchen op. 7,3
Der Tod und das Mädchen ist ein Sujet der bildenden Kunst und der Musik, das sich bereits während der Renaissance bei Hans Baldung Grien findet und vor allem im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen wurde. Das Lied wurde zu einem Gedicht von Matthias Claudius (1740-1815) komponiert:
Der Lindenbaum op. 89,5
Das lyrische Ich kommt bei seiner Wanderung an einem Lindenbaum vor dem Tor der Stadt vorbei, den es nun zum letzten Mal sieht. (Der Lindenbaum wird in der romantischen Literatur häufig als Symbol für Heimat und Geborgenheit verwendet.) Das lyrische Ich fühlt sich stark zum Baum hingezogen und muss beim Vorbeiwandern die Augen schließen und sich zwingen, sich nicht umzudrehen, da der Lindenbaum eine ungeheure Anziehungskraft auf es auswirkt. Der Vers Du fändest Ruhe dort lässt sich als Todessehnsucht ausdeuten, der sich das lyrische Ich hier widersetzt.
Das Lied entstammt Schuberts 2. Liedzyklus "Die Winterreise" und dürfte wohl das bekannteste der Reihe sein. Im Laufe der Zeit sind viele Bearbeitungen, speziell für Männerchor, entstanden.
Informationen zu Morbus Hodgkin: www.de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Hodgkin










