(openPR) Wenn zwei sich streiten, leidet der dritte
- PR und Werbung trennt der Fokus
- Öffentliche Meinung entsteht über Kommunikation
- PR mit Werbeträgern
Berlin (dentcollege/25.01.2008) „PR ist nicht dasselbe wie Werbung“, erklärt Kerstin Schulz von DENTCOLLEGE und thematisiert damit die Unsicherheit bei Ärzten und Zahnärzten im Hinblick auf die Darstellung ihres Praxisangebots. Schon das Schild an der Tür ist genau genommen PR. Gleiches gilt für Visitenkarten, Gestaltung der Sprechzeiten oder Ausstattung des Wartezimmers. Nur spricht in diesem Zusammenhang niemand von PR. Der wesentliche Unterschied von PR und Werbung besteht in der Zielsetzung. „Werbung fokussiert den Verkauf, PR die Meinungsbildung“, sagt Kerstin Schulz. Dass gute PR das Interesse an einem Angebot steigern kann, ist wiederum erwünscht.
„Denn Patienten haben ein Recht auf Informationen“, fährt sie fort. Nur so können sie erkennen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Arzt oder Zahnarzt ihrem Bedürfnis nach einer bestimmten Therapie nachkommen kann. Um diesem Patientenbedürfnis Rechnung zu tragen, setzen Mediziner eine Vielzahl von Kommunikationsmitteln ein. Informationsblätter zu Behandlungsmaßnahmen gehören dazu oder eine aussagekräftige Praxis-Webseite. Wer sich über das Getränke-Angebot hinaus Gedanken um die Gestaltung des Wartezimmers macht, gibt zu verstehen, dass ihm das Wohlbefinden der Patienten am Herzen liegt. „Auf diese Weise entsteht öffentliche Meinung“, so Kerstin Schulz, die unter www.dentcollege.de weitere Informationen zum Thema bereithält.
Kerstin Schulz vermutet, warum die Grenzen zwischen Werbung und PR so unscharf sind. „Um sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, setzt man auch als Arzt oder Zahnarzt ganz klassische Werbeträger ein.“ Seit Jahren ist es beispielsweise üblich, Praxiskleidung zu tragen, oft mit dem Praxislogo drauf. Für Terminzettel wird in vielen Praxen ein eigenes Design genutzt. Und selbst Internetseiten sind vom Grundsatz her klassische Werbeträger. Kerstin Schulz empfiehlt, das Thema PR und Werbung mit einem Fachmann anzugehen. Und dabei immer das Interesse des Patienten im Auge zu behalten.










