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2007 wurde Rekordmenge von ca. 22,1 Mio. Tonnen Schrott bereitgestellt

20.01.200823:15 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Der Schrottmarkt 2007 in Deutschland besticht nach Einschätzung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe e.V. durch beeindruckendes Zahlenmaterial.

Für die geschätzte Rekordstahlproduktion in Höhe von 48,6 Mio. Tonnen wurde die Rekordmenge von ca. 22,1 Mio. Tonnen Schrott eingeschmolzen. Der Schrottanteil an der Rohstahlproduktion erhöhte sich dadurch von 44,9 Prozent (2006) auf stolze 45,5 Prozent (+ 900.000 Tonnen in 2007).



Der Schrottverbrauch in der Gießereiindustrie hat auf Grund der gestiegenen Produktion ebenfalls zugenommen. Überdies haben sich nach ersten Hochrechnungen sowohl die Im- als auch die Exportschrottmengen leicht nach oben verändert, wobei die Einfuhren stärker als die Ausfuhren gestiegen sind, was ein weiterer Hinweis auf den hohen Schrottbedarf im Inland ist.

Preisschwankungen
Bis August 2007 Jahres befanden sich die Schrottpreise im Sog der steigenden Stahlpreise. Die Stahlhersteller nutzten als Begründung für ihre steigenden Preisforderungen die gestiegenen Schrottpreise. Dieses Vorgehen erschwerte den Herstellern auf der anderen Seite, die Schrottpreise überproportional stark zu reduzieren, obwohl der internationale Baustahlbereich zwischenzeitlich eine längere Schwächeperiode durchlebte und es zeitweise ein Schrottüberangebot gab.

Die Preisschwankungen waren im Laufe des Jahres vergleichsweise gering. Zwischen dem niedrigsten Preis im Januar von € 225,5 und dem höchsten Preis im August von € 253,0 - immer bezogen auf den deutschen Durchschnittspreis der Sorte 2 frei Werk der Mitgliedswerke der WV-Stahl - lagen rund € 29 pro Tonne (+ 12,2 %), wobei sich die Schrottpreise auf einem hohen Niveau bewegten.

International betrachtet, schien die Baustahlkonjunktur im Frühjahr ihren Zenit überschritten zu haben und viele Langprodukthersteller kämpften mit Absatzproblemen sowie sinkenden Preisen. Als Reaktion darauf versuchten
spanische und türkische Werke, letztere im Rahmen einer konzertierten Aktion, durch fehlende Marktpräsenz die Schrottpreise zu drücken. Der durchschnittliche Preis für die Sorte HMS 1/2 (80:20) sank von im März US-$ 330 – 350 pro Tonne FOB Rotterdam auf US-$ 275 – 280 pro Tonne FOB Rotterdam im Juli, stabilisierte sich in den Folgemonaten bei rund US-$ 295 und hat im Dezember in Folge einer türkischen Einkaufswelle die US-$ 300 pro Tonne FOB Rotterdam deutlich überschritten.

Auf dem europäischen Schrottmarkt kam es im Sommer wie bereits erwähnt wegen der florierenden Konjunktur, den hohen Preisen sowie einer ferienbedingt reduzierten Stahlproduktion und einem damit verbundenen verminderten Schrottbedarf zu einem Angebotsüberhang, den die Hersteller über Preisabschläge von € 15 bis € 30 pro Tonne im August nutzten. Ferner nutzten sie diese Phase, um ihre Bestände preiswert aufzustocken.

Von September bis Dezember sind die Schrottpreise weitgehend stabil geblieben, obwohl trotz eines hohen Bedarfs der Stahlwerke die angebotene Schrottmenge ebenfalls hoch blieb. Der Schrottpreis profitierte dabei offensichtlich von den Stahlpreisverhandlungen der Hersteller, für die sinkende Schrottpreise die Verhandlungsposition geschwächt hatten. Seit Dezember belebt sich der Lang- und Flachstahlmarkt weltweit, und der internationale Schrottpreis bewegt sich nach oben. Die Hersteller in den USA zogen diese Entwicklung als Begründung für höhere Stahlpreise heran. Im europäischen Schrottmarkt sind die Preise im Dezember unverändert geblieben, tendierten jedoch eindeutig fester.

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 2011

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