(openPR) Das Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin wurde im September 2001 am St. Hedwig-Krankenhaus, einem Krankenhaus der Gesellschaften der Alexianerbrüder ins Leben gerufen mit dem Ziel die Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin wie Akupunktur, Chinesische Kräutertherapie, Qi Gong, Tuina und Ernährungslehre den Menschen in Berlin näher zu bringen. Seitdem ist es dem Team um Dr. med. A. Kürten gelungen, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) vielen Menschen als ein wirksames und in vielen Teilen der Welt etabliertes Heilverfahren zur Verfügung zu stellen. Über 8000 Menschen wurden in den letzten 6 Jahren mit den Methoden der TCM von Mitarbeitern des Zentrums betreut am Standort St. Hedwig-Krankenhaus und über 600 in der kostenfreien Sozialsprechstunde in der Lehrter Str. 69 (Räume der Berliner Stadtmission) behandelt. Weitere Patienten werden dezentral im Projekt Gesunde Kinder für ein Gesundes Berlin betreut (Siehe Sozialprojekte des Zentrums http://www.tcm24.de ).
Ort: Urania-Berlin e.V.
An der Urania 17, D-10787 Berlin
Zeit: 13.2.2008 17.30 - 19.00 Uhr
In Kooperation mit der Urania-Berlin findet in diesem Jahr eine Vortragsreihe zu Themen aus dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin statt, der weiter unten beschriebene Vortrag ist ein Teil davon.
Erkrankungen der Augen und des Gehörs sind in der heutigen Zeit häufig vorkommende Beschwerdebilder, die sehr unterschiedlich ausgeprägt sind und vielfältige Ursachen haben. Das Ziel der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist es, gesundheitliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, damit auch kleine therapeutische Impulse ausreichen, um eine Störung zu beheben und die Balance im Organismus wiederherzustellen.
Neben der Akupunktur können die chinesische Kräutertherapie und die Ernährungsumstellung als weitere Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin bei den unterschiedlichen Krankheitsbildern helfen. Zusammenstellungen von empfohlenen Nahrungsmitteln bei den verschiedenen Krankheiten werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.
Zusätzliche Verfahren wie Homöopathie oder Osteopathie kommen in Einzelfällen ebenfalls zur Anwendung. Der in der chinesischen Sicht zentraler Entwicklungsgedanke hilft nicht nur im Frühstadium einer Erkrankung, sondern teils auch in aussichtslos erscheinenden Endphasen. Die Krankheitsentwicklung wird anamnestisch bis zu den anfänglichen Wurzeln zurückverfolgt und aufgearbeitet.
Allgemeinsymptomen und solche aus der Früh- und Vorgeschichte der Erkrankung werden erhoben. Die Krankengeschichte des Patienten wird durchleuchtet sowie die bisher erfolgte Einnahme von Medikamenten. Puls- und Zungendiagnose sowie die visuelle Ohrdiagnostik ergänzen die Befunde.
Der Vortrag geht auf die Behandlung von Störungen im Bereich der Sinnesorgane aus Sicht der chinesischen Medizin ein, dabei wird das große Gebiet der Augenerkrankungen (Schwerpunkt: trockene Augen, Makuladegeneration, Glaukom) und der Erkrankungen des Gehörs (Schwerpunkt: Tinnitus, Schwerhörigkeit, Hörsturz) in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen behandelt.
Er beschreibt die unterschiedlichen Muster (Symptom / Beschwerde-Gruppen) auf dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin, die den oben genannten Erkrankungen zugrundeliegen und erläutert die differenzierte Behandlung derselben.
Aus Sicht der chinesischen Medizin unterscheidet man beim Tinnitus folgende Syndrome: Leber-Blut-Mangel, Schleim-Blockade, Schleim-Hitze, sowie aufsteigendes Leber-Yang oder ein Nieren Yin-Mangel beziehungsweise einen Nieren-Yang-Mangel.
Der Leber-Blut-Mangel wird wiederum aufgeteilt in einen leichten Leber-Blut-Mangel mit Leber-Qi-Stagnation und Milz-Qi-Mangel oder eine Erkrankung bestehend aus Leber-Blut-Mangel, Leber-Qi-Stagnation und leichter Blut-Stase mit Nässe. Durch die Kombination westlicher mit östlicher Schulmedizin eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Behandlung von Erkrankungen der Sinnesorgane.
Weitere Informationen finden sich unter http://www.tcm-ausstellung.de und http://www.tcm-buch.de .
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. med. A. Kürten
Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin am St. Hedwig-Krankenhaus, Große Hamburger Str. 5-11 in 10115 Berlin
Tel.: 030 23 11 25 27
Fax 030 23 11 22 02
www.tcm24.de




