(openPR) Am Freitag, 22. Februar 2008, wird das StattTheater "Die Dame von Dingsville" von dem amerikanischen Autor Edward Franklin Albee als Premiere in der Gelben Schule von Bad Salzuflen um 19:30 Uhr aufführen. Elf weitere Termine (Liste unten) wird es in den folgenden Monaten ebenfalls in der Gelben Schule in der Martin-Luther-Str. 1 geben. Das StattTheater von Bad Salzuflen ist ein amtlich eingetragener Verein unter der Leitung von Frau Ute Küstermann. Auf dem Foto präsentieren sich von links nach rechts: Henrik van Gellekom, Isabel Kramer, Andrea Levien- Schwäbisch, Werner Dölling, Rolf Kramer, Ina Beermann, Hajo Hensen, Ingeborg Kaulbars, Michael Wendel, Hans-Dieter Beckmann, Friederun Wiethaus-Balzereit, Ute Küstermann und Sabine Baumgarten.
Sam (Michael Wendel) und seine Ehefrau Jo (Andrea Levien-Schwäbisch) laden Freunde zum „Was-bin-ich-Spiel“ in ihr vermeintlich friedliches, gutbürgerliches Zuhause ein. Jo beginnt im Laufe des Abends nicht nur ihren Mann, sondern auch die Gäste Fred (Rolf Kramer) und seine neue Freundin Carol (Sabine Baumgarten) sowie Lucinda (Isabel Kramer) und Mary (Ute Küstermann) lächerlich zu machen, sie zu beschimpfen und zu beleidigen. Nachdem alle Gäste rausgeekelt sind und Sam und Jo mit ihrer Angst und ihrem Schmerz allein sind, erscheint plötzlich eine unbekannte Dame (Friederun Wiethaus-Balzereit) mit einem schwarzen Begleiter (Henrik van Gellekom), die behauptet, Jos Mutter zu sein. „Die Dame von Dingsville“ (1977) steht in der Tradition von „Virginia Woolf“ (1962); beide Stücke thematisieren das nicht gelingende Miteinander von Menschen durch schlechte Kommunikation und mangelndes Einfühlungsvermögen.
Edward Frank Albee, geboren am 12. März 1928, zählt zu den einflussreichsten, populärsten und gesellschaftskritischsten amerikanischen Autoren der Nachkriegszeit und wird in der freien Enzyklopädie www.wikipedia.de folgendermassen porträtiert: "Albee wurde bereits zwei Wochen nach seiner Geburt von einem Theaterbesitzer adoptiert, der Vaudevillerevuen produzierte. So wuchs er in der bunten Atmosphäre von billigem Tingeltangel heran, begann jedoch mit dem Schreiben von Theaterstücken erst, als er über 30 Jahre alt war. Mit 20 Jahren ging er nach New York ins Greenwich Village und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben. 1959 hatte er dann einen sensationellen Erfolg mit seinem Erstlingswerk Die Zoogeschichte, das, beeinflusst von Samuel Beckett, zu einem ersten US-amerikanischen Stück des absurden Theaters wurde. Albee stand bereits mit seinem Debüt an der Spitze einer neuen Generation von Theaterautoren. Dieser Generation gehören Autoren wie Tennessee Williams und Arthur Miller an, doch die europäischen Zeitgenossen wie Harold Pinter und Beckett sind ihm viel näher. Der Albee-Klassiker entstand 1962 mit dem Stück Wer hat Angst vor Virginia Woolf?. Es ist das bis heute meistgespielte Stück von Edward Albee, was vor allem auch an der legendären Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton liegt.
Albee erhielt im Laufe seiner Schriftstellerkarriere sämtliche wichtigen US-amerikanischen Preise, die die Literatur und das Theater zu vergeben haben: Pulitzer-Preis und Tony Award, sowie den Nestroy.
Sein deutschsprachiger Exklusivübersetzer sämtlicher Werke ist seit 1959 Pinkas Braun. Ab den 1980er-Jahren entstanden jedoch auch Übersetzungen von Alissa und Martin Walser."
Premiere: 22. Februar 2008 um 19.30 Uhr













