(openPR) Einer fotografischen, oft nur blitzlichtartigen Rückblende ähnlich, sind die Erinnerungen einer fast 90-Jährigen, die zwischen den beiden Weltkriegen aufwuchs und den zweiten Weltkrieg und den Zusammenbruch des Dritten Reiches als Krankenschwester und Arzthelferin an der Heimatfront hautnah miterlebte.
Nach dem Krieg arbeitete sie bei Kodak in Ostberlin, später in VEB Fotochemische Werke umbenannt, wo sie für die Entwicklung und Qualitätskontrolle von Röntgenfilmen verantwortlich war. Im Rahmen dieser Tätigkeit unternahm sie viele Auslandsreisen zu internationalen Messen und Kongressen über Röntgentechnik. Dass sie jahrelang systematisch von der STASI bespitzelt wurde, erfuhr sie erst später. Abschriften aus ihrer STASI-Akte im Anhang geben ein beredtes Zeugnis darüber, wie Menschen in der ehemaligen DDR bis in ihre Privatsphäre hinein bespitzelt und überwacht wurden, und machen dieses Buch zu einem besonderen Zeitdokument.
Elisabeth-Christine Petri: Rückblende.
edition liwesta im Odenwald-Verlag, Otzberg,
ISBN 978-3-9810360-5-3, 12,00 EUR









