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Innerstädtische Quartiere heiß begehrt

20.12.200710:19 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) München, 20. Dezember 2007 - Wohnen in der Stadt liegt im Trend. Insbesondere junge Familien und Singles favorisieren Innenstadtlagen. Gute Infrastruktur, reichhaltiges kulturelles Angebot und bessere Versorgung mit Kindergärten und Bildungseinrichtungen sind die am häufigsten genannten Motive. Einen Nachteil hat der Trend jedoch: Die Steigende Nachfrage trifft auf ein knappes Angebot. Das erhöht nicht nur den Druck auf die Preise. Auch die Auswahl interessanter Objekte wird schwieriger.



„Wir registrieren eine verstärkte Nachfrage nach Innenstadtquartieren“, berichtet Robert Anzenberger, Vorstand des bundesweit tätigen Immobiliendienstleisters PlanetHome. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wohnungssuchende aus den Randgebieten seien häufig verärgert über täglichen Stau zur Arbeit, über Benzinpreiserhöhungen und Kürzungen bei der Pendlerpauschale. Unterm Strich ist Wohnen am Stadtrand heute kaum billiger als in der City. Zudem bieten Stadtwohnungen eine Menge Annehmlichkeiten, etwa hervorragende Infrastruktur, kurze Wege und geringe Anfahrtszeiten zum Job. Kinos, Discotheken, Bars und Museen – alles, was die aktive Bevölkerung bevorzugt, findet sich in greifbarer Nähe. Das Auto kann zu Hause bleiben, am Abend kann lässt man sich bequem vom öffentlichen Nahverkehr nach Hause fahren.

Auch Ältere folgen inzwischen dem Trend zurück in die Stadt. Gute medizinische Versorgung sowie die Nähe zu den Kindern sind hier die häufigsten Motive. Die Immobilienwirtschaft hat die Bewegung erkannt und reagiert mit dem verstärkten Bau von komfortablen, altersgerechten Wohnanlagen. Doch der Platz in den Innenstädten ist begrenzt. „Da große Baulücken knapp werden, wird es künftig schwieriger sein, die Nachfrage zu befriedigen“, erläutert Immobilienexperte Anzenberger die Situation. Die Folgen sind jetzt schon absehbar: Die Preise ziehen kontinuierlich an, während die Auswahl freier Objekte abnimmt.

Insbesondere Interessenten von auswärts, die nicht über die örtliche Tagespresse verfügen und somit den Immobilienmarkt nur eingeschränkt verfolgen können, haben es schwer, ein passendes Objekt zu finden. In solchen Fällen empfiehlt es sich, auf professionelle Hilfe zurück zu greifen. Professionelle Immobilienmakler erfahren fortlaufend von neuen Angeboten, pflegen viele Kontakte, haben Insiderwissen und können ihre Kunden gegebenenfalls schnell benachrichtigen. Kommt ein Käufer über einen Makler kostengünstig zu einem Eigenheim, machen sich die Vermittlungsgebühren schnell bezahlt. Von der Zeit- und Aufwandersparnis ganz zu schweigen.

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