(openPR) Pete Dine schrieb mit seinen Photographien Photogeschichte und das Authentische seiner Bilder ist gerade heute desto mehr beeindruckend - im Zeitalter des anything goes. Angebunden an den Bug eines U-Boots, das unerwartet abtaucht, drei Wochen mit den Tuareg durch die Wüste, ohne ein Wort zu sprechen oder der plötzliche Sturz 28 Meter tief eine Felsspalte hinunter, dies sind nur drei Beispiele für das Berufsrisiko eines Photographen, das Pete Dine, allerdings mit einem Augenzwinkern, immer noch kalkulierbar nennt.
Von den perfekten Resultaten seiner gefährlichen Improvisationen und seiner professionellen Intuition, selbst stürzend drückt er den Finger noch auf den Auslöser, von diesen unnachahmlichen Momentaufnahmen sehen wir uns im ART CENTER BERLIN umgeben. Pete Dine, Jahrgang 1943 und trotz englischem Namen Deutscher, studierte Grafik und visuelle Kommunikation. 1971 ging er als Photograph nach London. 1972 begann er den klassischen Werdegang eines freien Reportagephotographen und Foto-Designers. Ab 1983 arbeitete er in der internationalen Werbephotografie. Seit 1991, nach seinem TV-Regiedebut „Sex mal Deutschland“, ist er ausschließlich als Regisseur und Autor tätig. Viele von Ihnen werden Pete Dine kennen, zumindest sein Werk. Ihn in wenigen Worten oder Sätzen vorzustellen ist nicht ganz einfach. Dine hat Maßstäbe für die gestalterische Photographie gesetzt, er ist international gefeiert, ein Superstar der Szene. Und: Gleichwohl ist er ein Vertreter aus einer vergangenen fotojournalistischen und photokünstlerischen Zeit… im positiven Sinn ein „Urgestein“…
Für den „Spiegel“ erstellte Pete Dine eine Photoreportage über Heißluftballons. Dabei handelte es sich um die erste Farbbildstrecke, die im Spiegel veröffentlicht wurde. Das „Zeit-Magazin“ präsentierte Fotoreportagen zu Themen wie „U-18 - unsere Röhre ist kein Musikdamfer“, „Mädchen auf dem Lande“ und „Kleine Menschen“. Im „Stern-Magazin“ wurden unter anderem Fotoreportagen zu Themen wie „Dingos in Australien“, „Exoten auf dem Sofa“, Klein aber fein - „die Bundesmarine“ und „GSG 9“ - Die Helden von Mogadischu veröffentlicht.
„Geo“ zeigte eine Reportage über Steinböcke. Der Kaminsprung eines Steinbocks ging als Sensation um die Welt. Parallel zu diesem aufgezeigten Betätigungsfeld avancierte Pete Dine zu einem bedeutenden Photografen in der Werbung. Durch spektakuläre Image-Werbekampagnen wurde er zum gefragten Shooting-Star. Ein genialer Ausnahmekünstler, wie er sich kaum wiederholen wird. Zu seinen Auftraggebern zählten Unternehmen wie Agfa, BMW, Bridgestone, Elmer-Citro, Kodak, LTU, Philip-Morris, Marlboro, Merit, Brunette, Puma, VARTA, u.a.m..
Die Arbeiten von Pete Dine wurden mehrfach prämiert. Schon 1981 wurde er für seine besonderen Verdienste um die deutsche Photographie in die „Deutsche Gesellschaft für Photographie e.V.“ berufen. Der „Art-Directors-Club-Deutschland“ zeichnete Arbeiten wie „GSG 9 - Die Helden von Mogadischu“ und „Rettet die Haustiere“ als richtungweisend aus. Sie wurden als neue Maßstäbe in der gestalterischen Photographie bezeichnet. Der Satz „Die Deutschen spinnen!“ stammt von der französischen Direktorin des Wildbiologischen Instituts, das vor den Toren von Paris liegt und gemeint war mit dem spinnenden Deutschen eben der Photograph Pete Dine. Aber das ist nur eines der vielen Rätsel, die sich um die Person dieses außerordentlichen Photographen ranken.
Pete Dine hat seine Schaffensperiode als Photograph beendet. Neben zwei TV-Feature-Projekten arbeitet er zurzeit an einem 120 Min. Spielfilmprojekt. Abgeschieden vom „media circus“ und fern von jeglichem „modern Living“, lebt er an der Nordsee, hinter dem Deich …
Peter Boenisch verpflichtete Pete Dine für die „Bunte“ exklusiv. In dieser Zeit entstanden beispielhafte Photoreportagen wie „Die innerdeutsche Grenze“, „Wohnwagen“, „Kinder der Rebellen“, u.a.m.. In den achtziger Jahren entwickelte Pete Dine für den Art-Direktor des
„FAZ-Magazin“, Professor Willy Fleckhaus, eine ganz neue spektakuläre Art der Tierphotographie. Unter der Überschrift „Tiere auf Wei? entstand eine umfangreiche Serie (18 Fotoessays, darunter acht Titel) die Pete Dine zu höchstem internationalen Ansehen verhalf. Publikationen im In- und Ausland stellen diese Arbeiten im Portfolios und Profireports als vorbildlich dar. Ausstellungen unter anderem in Bremen, Hamburg, Köln, Leipzig, Lübeck, Paris, Stuttgart, Zürich u.a. unterstreichen das Internationale Renommee.
„Great photographer … exciting to read.“ Nadine Lange, Der Tagesspiegel
M. GRABBE
Repräsentanz Pete Dine
Art Center Berlin
Friedrichstr. 134
030/27879027
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Die Ausstellung ist vom 14.12.2007 bis 14.01.2008 im Art Center Berlin, Friedrichstr. 134, 10117 Berlin zu sehen.
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Friedrichstraße 134
D – 10117 Berlin – Mitte
(gegenüber Friedrichstadtpalast)
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Presse
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Zu Fuß in 5 – 10 Min. / 5 – 10 min. walking distance from:
Museums – Insel, Brandenburger Tor, Reichstagsgebäude,
restaurant / cafe in the ART CENTER BERLIN
ART CENTER BERLIN FRIEDRICHSTRASSE –
Berlins großes Forum für internationale Kunst
Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einer der bedeutendsten Kulturmetropolen und zum größten Galerienstandort in Europa entwickelt. Die Kunst- und Kreativszene der Stadt ist von großartiger Vielfalt und hoher Dynamik geprägt und macht Berlin zu einer der weltweit interessantesten Städte für aktuelle Kunst und neue Trends. In prominenter City-Lage, zwischen Museumsinsel und Brandenburger Tor, unweit des Schiffbauerdamms und direkt gegenüber dem Friedrichstadtpalast, bietet das ART CENTER beste Möglichkeiten für die öffentlichkeitswirksame Präsentation in einem exzellenten Umfeld.













