(openPR) Energie-Abnehmerverband VEA moniert hohe Belastungen durch Klima- und Energiepaket
Hannover – Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) sieht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft durch die vom Bundeskabinett am Mittwoch beschlossenen Gesetze und Verordnungen zum Klimaschutz gefährdet. Bisher seien die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen noch nicht kalkuliert worden. „Wir unterstützen voll und ganz den Klimaschutzgedanken und sehen die Notwendigkeit des Wandels. Allerdings darf die Politik nicht über das Ziel hinausschießen und ohne Not einseitige Zusagen machen“, erklärte Manfred Panitz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des VEA. Eine vorschnelle Festlegung auf eine CO2-Verringerung von 40 Prozent und die proklamierte Verdoppelung der Energieeffizienz führe zu erheblichen Belastungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
„Das Klimaprogramm wird zum Beispiel die Kosten für erneuerbare Energien weiter in die Höhe schnellen lassen. Nicht nur die Industriekunden, sondern auch die Bürger werden durch die Weitergabe der höheren Energiepreise in Form von höheren Produktpreisen unter dieser Entwicklung zu leiden haben“, ergänzte Panitz. Der Verband fordere den Gesetzgeber auf, mit Augenmaß auf die anstehenden Herausforderungen in der Energiepolitik zu reagieren. „Ein Vorgehen mit der klimapolitischen Brechstange ist nicht der richtige Weg“, so der VEA-Vorstand.
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Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e.V. (VEA) ist der größte Zusammenschluss von Energiekunden aus mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Deutschland.
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