(openPR) Hartnäckig hält sich das Gerücht, der erste Eindruck wäre entscheidend, ausschlaggebend und würde über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden. Dies kann ab sofort getrost vergessen werden. Kandidaten für Bewerbungsgespräche, High Potentials oder Berufs- und Lebenskarrieristen, die Zeit damit verschwenden ihren ersten Eindruck zu perfektionieren, können aufatmen.
Der erste Eindruck, von dem so vieles abzuhängen scheint, ist längst nicht mehr aktuell. Anita Poesze-Pichlmeier, Personal Trainerin, will damit ein für allemal aufräumen: „Der erste Eindruck, den ein Mensch von einem anderen hat, ist auf die äußere Erscheinung zurückzuführen. Innerhalb von zehntel Sekunden wird unbewusst entschieden, ob sympathisch oder nicht. Dabei ist es unerheblich, ob jemand schön ist oder nicht, dick oder dünn. Jeder Mensch hat bestimmte äußerliche Merkmale, die beim anderen entweder gut ankommen oder nicht, beispielsweise weil sie ihn an etwas erinnern, das ihm gefällt oder auch nicht.“
Entscheidend und somit ausschlaggebend sei der zweite Eindruck, behauptet Frau Poesze-Pichlmeier. „Wer weiß, dass erst der zweite Eindruck wirklich punktet, hat in einem Gespräch viel Zeit sich auf das zu konzentrieren, was man erreichen will. Der Zwang, beim ersten Eindruck gut abschneiden zu müssen, verhindert die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und verfälscht die wahren Potenziale erheblich, was dem Gegenüber signalisiert, dass man sich seiner Sache nicht sicher ist.“
Viel wichtiger ist es die eigene Persönlichkeit zu erforschen. Sich seiner Stärken bewusst zu werden und seine bekannten Schwächen als Ausdruck von Menschlichkeit zu vermitteln, wenn sie sich auf Anhieb nicht ändern lassen. „Die Individualität eines Menschen macht ihn unverwechselbar und gerade Schwächen signalisieren, ich bin ein Mensch.“ Demnach ist es ein Fehler, zu versuchen sich eine perfekte Maske zuzulegen und zu sein wie der potentielle wichtige Gesprächspartner einen haben wollen könnte. Viele Menschen haben leider solche Masken auf und unterscheiden sich deshalb nicht sehr voneinander. Man betrachte z.B. Politiker, denen man beibringt, dass sie mit der geballten Faust Entschlossenheit vermitteln oder mit bestimmten auswendig gelernten gut klingenden Floskeln von etwas überzeugen könnten, was sie selbst nicht glauben.
Hinsichtlich der computerisierten, technisierten, unpersönlichen und psychofunktionalen Welt ist jeder froh, wieder einmal einen richtigen Menschen vor sich zu haben, der Schwächen und Stärken hat und diese nicht krampfhaft zu verbergen versucht.
Anita Poesze-Pichlmeier hat dafür folgenden Tipp parat: „Die eigene Persönlichkeit zu finden und zu entwickeln ist sehr viel wertvoller und interessanter als das Modellieren einer Maske. Zu sich selbst und hinter seiner Sache zu stehen, prägt den wahren und bleibenden Eindruck eines Menschen.“
Anita Poesze-Pichlmeier ist Personal Trainerin aus Leidenschaft und hilft Menschen ihre Persönlichkeit zu ergründen und zu entwickeln. Sie vermittelt meisterhaft wie man es schaffen kann, Ziele zu erreichen, dabei spannende Wege zu gehen und mit jedem Schritt ein Stück weiter daran zu wachsen.











