(openPR) Naturbelassene Weine, französische Weinbaugebiete und ihre Winzer stellten sich dem deutschen Fachpublikum vor
Im Rahmen einer von der Wirtschafts- und Handelsabteilung der französischen Botschaft in Düsseldorf organisierten Verkostung „Rebellische Reben“ Ende Oktober stellten 20 Aussteller aus verschiedenen Regionen Frankreichs über 80 exklusive Weine vor. Über 60 Weinfachhändler, Großhändler und Gastronomen ließen sich von qualitativ hochwertigen Weinen überzeugen, die nicht dem klassischen Image französischer Weine entsprechen wollen.
So unterschiedlich die regional geprägten Weine sind, ein Prinzip liegt allen Winzern zugrunde: Sie alle sprechen sich gegen die Nutzung synthetischer Zusatzstoffe und eine industrielle Weinproduktion aus. Ohne sich durch eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung zertifizieren zu lassen, legen die meisten von ihnen großen Wert auf die natürliche Qualität der Trauben. Das „Rebellische“ und Andersartige der Weine lässt sich mit dem Willen der Weinbauer erklären, einen anderen Weg zu beschreiten: Kein AOC-Logo, dafür aber einen neuen Look in der Etikettengestaltung. Ebenso betreiben einige der auf der Veranstaltung anwesenden Winzer eine biologische und biodynamische Bewirtschaftung ihrer Weingüter. Der 2005 ins Leben gerufene Verband AVN, (Association des Vins Naturels), vereint Winzer, Händler, Kellermeister und Gastwirte verschiedener Regionen, die sich für eine Weinproduktion ohne Collage, ohne Filtration und ohne So2-Zusatz aussprechen.
Das Ergebnis sind sortenreine und charaktervolle Weine, die alle individuelle Geschmacksrichtungen besitzen. Peter Stecher von der Weinhandelsgesellschaft Stecher & Krahn empfiehlt das unkonventionelle Konzept der „wilden Weine“: „Es handelt sich um Nischenprodukte, die gut für Vinotheken und Weinhandlungen geeignet sind, deren Kundschaft offen für Neues ist.“
Die Weine grenzen sich deutlich vom Sortiment des Lebensmitteleinzelhandels und der Discount-Anbieter ab und sorgen nicht nur in der experimentellen Gastronomie für echte Gaumenfreuden.
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