(openPR) ESI Group führt die neue Version 2008.0 von CFD-ACE+ für multi-physikalische Simulationen auf dem Markt ein
Zahlreiche Neuentwicklungen sowie Verbesserungen, die auf mehr als 50 Kundenanforderungen abgestimmt sind, wurden in der neuen Version implementiert. Die Anwender profitieren von der erweiterten Leistungsfähigkeit und verbesserten Solverperformanz in Form verkürzter Entwicklungszyklen, und können sofort die neuen Modelle und deren Vorteile für sich nutzen.
Die Simulation von Rotationsmaschinen, wie Ventilatoren, Kompressoren und Pumpen, war lange Zeit eine große Herausforderung. Da die Geräte aus beweglichen und feststehenden Komponenten zusammengesetzt sind, war der Aufwand instationärer Berechnungen kostspielig. Die Version 2008.0 von CFD-ACE+ nutzt die Multiple-Reference-Frame-Methode (MRF), um die charakteristischen Kurven von Turbomaschinen zu ermitteln, ohne dass die physikalische Bewegung beziehungsweise Rotation abgebildet werden muss. Diese Erweiterung führt zu schnellen und präzisen Ergebnissen, mit denen die verschiedenen Konstruktionsvarianten beurteilt werden können, bevor ein physikalischer Prototyp angefertigt wird.
Unstrukturierte Gitter für die Simulation von freien Oberflächen mit der VOF-Methode (VOF - Volume of Fluid) erleichtern die Berücksichtigung von komplexen Geometrien. Strukturierte Gitter sind keine Voraussetzung mehr. Durch die automatischen Gitterergenerierungsverfahren, mit denen unstrukturierte Gitter erzeugt werden, ergeben sich Zeitgewinne. Diese Funktionserweiterung ist für Anwender von Nutzen, die sich mit großformatigen Objekten befassen, bei denen die Oberflächenspannung unwichtig ist, beispielsweise in der maritimen Industrie und in der Verpackungsindustrie.
Ein neues Zeitschritt verkürzendes Verfahren (Fast Time Stepping) stellt eine beachtliche Solver-Verbesserung dar. Das neue Verfahren verkürzt die Rechenzeiten transienter Berechungen erheblich. Es umgeht die mehrfachen globalen Iterationen (das gesamte Gleichungssystem einbindende Rechengänge) bei jedem Zeitschritt. Stattdessen wird eine bestimmte Anzahl an Unteriterationen individuell für jede Gleichung durchgeführt, bevor das Programm zu einer Gesamtiteration übergeht, um die Lösung zu liefern. Das erlaubt eine einzige Gesamtiteration statt Dutzende oder gar Hunderte von Iterationen durchzuführen und reduziert somit die für jeden Zeitschritt nötige CPU-Zeit.
Richard Thoms, CFD Product Manager von ESI Group, erklärt: „Unser Ziel war es immer, die Funktionalität und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Die neuen Eigenschaften der Version 2008.0 zeigen das deutlich: Unser Team hat viel Zeit aufgebracht, um die Bedürfnisse unserer Kunden kennen zu lernen und deren Wünsche umzusetzen. Während uns die neue Rechenmethode einen großen Sprung vorwärts bringt, was die Leistungsfähigkeit betrifft, verkürzen Besonderheiten wie MFR den Zeit- und Kostenaufwand für Simulationen".
Andere Funktionalitätserweiterungen umfassen verbesserte Elekrochemie-Modelle, die in der Galvano- und Brennstofftechnik Anwendung finden, die erweiterte Programmierschnittstelle für Elektromagnetismus-Algorithmen sowie Erweiterungen der Turbulenzmodelle durch Detached Eddy Simulationen (DES) und v2f und eine verbesserte Übergangserfassung zum turbulenten Zustand durch Transition-Modelle.
Die Version 2008.0 von CFD-ACE+ ist ab sofort erhältlich. Informationen über die Konfiguration und den Preis des Produktes können über die E-mail-Adresse
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Hintergrund ESI Group:
ESI Group entwickelt Simulations-Software. Das Unternehmen leistet auf diesem Gebiet Pionierarbeit und gehört heute zu den weltweit führenden Anbietern von Programmen, die unter Berücksichtigung der physikalischen Werkstoffeigenschaften die Prototypen-Herstellung und industrielle Fertigungsverfahren simulieren. ESI Group hat ein zusammenhängendes Angebot von Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Damit kann realitätsnah das Verhalten von Produkten bei Versuchen simuliert, Fertigungsverfahren entsprechend den verlangten Eigenschaften zur Anwendungsreife gebracht und die Auswirkung des Umfeldes auf die Nutzung bewertet werden. Die industriell bereits erprobten und in die Wertschöpfungskette zahlreicher Branchen integrierten Produkte sind eine Lösung in der virtuellen Ingenieurtechnik, dem Virtual Try-Out Space (VTOS), und ermöglichen es, die virtuelle Prototypenfertigung kontinuierlich und in Zusammenarbeit zu verbessern. Mit diesem integrierten Protokoll ist es einem Unternehmen möglich, mit Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten sowie Anwendungsmöglichkeiten zu nutzen, die von unabhängigen Software-Anbietern entwickelt wurden.
















