(openPR) München: Um die Behandlung von Brustkrebs noch weiter zu optimieren, hat die Firma Dr. Sennewald Medizintechnik GmbH ein neues Gerät zur lokalen Oberflächenhyperthermie auf den Markt gebracht. Mit diesem flexiblen Applikator können Brustwandkarzinome jeder Größe und Form zielgerichtet und gleichmäßig auf 43 Grad erwärmt und die Krebszellen so zum Absterben gebracht werden. Selbst große Tumorareale sind damit gut zu therapieren.
Wird ein Brustkrebs früh entdeckt, sind seine Heilungschancen gut. Doch bei jeder sechsten Frau kommt es trotz Operation und Bestrahlung zu einem Rückfall, dem so genannten Rezidiv. Und für solche Patientinnen ist die Prognose ziemlich schlecht: Nur die Hälfte von ihnen überlebt die folgenden fünf Jahre. Mit einer Hyperthermiebehandlung jedoch kann der Erfolg von Operation, Chemo- und Strahlentherapie bei Patientinnen mit wiederkehrenden Mammakarzinomen fast verdreifacht werden.
Eine der wichtigsten klinischen Studien zur Oberflächenhyperthermie führte Dr. Ellen Jones von der Duke University in North Carolina durch: Bei Patientinnen mit erneut aufgetretenem Brustkrebs konnte sie durch den zusätzlichen Einsatz der Wärmetherapie bei 68 Prozent den Tumor zum Verschwinden bringen. In der Vergleichsgruppe ohne Hyperthermie gelang ihr das nur bei 24 Prozent (Journal of Clinical Oncology, Mai 2005). Aufgrund dieser Arbeiten stellt die Hyperthermie in den USA einen festen Bestandteil in der Therapie von wiederkehrendem Brustkrebs dar.
Wie wirkt die Hyperthermie?
Die Hyperthermie basiert auf der Erkenntnis, dass Tumoren wesentlich wärmeempfindlicher sind als gesunde Körperzellen. Werden sie auf 43 Grad erhitzt, entstehen im Tumorgewebe so genannte Hitzeschockproteine, die den Killerzellen des Immunsystems signalisieren: „Hier gibt es was zu fressen“. Gleichzeitig melden sie: „Gefahr im Verzug!“ und bewirken, dass die Truppen der Abwehrzellen mobilisiert werden. Vor allem aber verbessert die Wärme die Durchblutung im Tumor und steigert dadurch die Effizienz von Strahlen- und Chemotherapien ganz entscheidend. Deshalb wird sie in den klinischen Zentren nur in Kombination mit diesen Behandlungen eingesetzt.
Als Gründer und Leiter der Dr. Sennewald Medizintechnik GmbH vertreibt Gerhard Sennewald nicht nur die weltweit führenden Systeme der BSD Medical Corporation für dieses Verfahren. Er wirkt auch seit vielen Jahren an der wissenschaftlichen Erforschung und Etablierung der Überwärmungstherapie mit: „Krebs ist eine Krankheit, an der immer noch zu viele Menschen sterben. Mein Ziel ist es, Ärzte und Patienten über die Chancen der klinischen Hyperthermie aufzuklären und die Methoden weiter zu optimieren.“
Weitere Informationen zur Krebstherapie durch Überwärmung und zu den aktiven Hyperthermie-Zentren finden Sie unter www.hyperthermie.org oder unter www.sennewald.de.
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