(openPR) Der US-Hersteller Presonus präsentiert mit der „Monitor Station“ eine clever aufgebaute Schaltzentrale für rechnergestützte Studios, denen die Master-Sektion einer professionellen Tonregie fehlt.
Vergleiche mit Referenzmischungen, präzises Beurteilen über verschiedene Abhören und die entspannte Kommunikation mit den Musikern über eine professionelle Talkback-Einheit sind für einen erfolgreichen Studio-Betrieb unverzichtbar – und mit der kompakten Monitor Station problemlos zu erledigen. Durchaus ungewöhnlich, dabei aber wirklich sinnvoll zu nutzen sind die programmierbaren Schaltmodi der Quellen- und Boxenwahltaster.
Neben dem Hauptlautstärkeregler bietet die Monitor Station eine Fülle an Schalt-, Regel- und Routing-Möglichkeiten. Über zwei symmetrische Klinkenbuchsenpaare kann sie von unterschiedlichen Stereoquellen versorgt werden. Der dritte, als Cinch-Paar ausgeführte Aux/Phono-Eingang erlaubt den Anschluss einer weiteren Line-Quelle oder eines Plattenspielers – die hierfür notwendige RIAA-Entzerrung wird mit dem Phono-Taster aktiviert, auch eine Erdungsklemme ist vorhanden.
Auf der Rückseite lassen sich drei Paar Studiomonitore bzw. zwei Paar plus Subwoofer anschließen, die Pegel können über Drehregler angeglichen werden. Der Clou: Die drei Boxenwahltaster können mit unterschiedlichen Schaltmodi belegt werden. Im Vorgabemodus arbeiten sie unabhängig voneinander, d.h. theoretisch könnte man das Summensignal an alle drei Boxenpaare gleichzeitig ausgeben. Im „Toggle“-Modus kann immer nur ein Monitorpaar gleichzeitig angewählt werden. Im dritten Modus „Toggle A/B“ sind die Wahltaster A und B gegeneinander auslösend, Taster C hingegen funktioniert unabhängig, um z.B. einen Subwoofer individuell hinzu- oder abzuschalten. Mono-, Mute- und Dim-Taster (letzterer mit regelbarer Absenkung) schließlich sind unverzichtbare „Helferlein“ bei Aufnahme und Mischung, die LED-Aussteuerungsanzeige lässt sich auf -10 dB, +4 dB oder +10 dB kalibrieren.
Die drei Quellenwahltaster ST1, ST2 und Aux sind doppelt ausgeführt, um den Main- und Cue-Bus mit unterschiedlichen Signalen belegen zu können. Diese Taster verfügen ebenfalls über programmierbare Schaltmodi. Vorgabeseitig funktionieren Sie additiv, d.h. man kann die drei Stereoquellen bei Bedarf summieren, die Aux-Quelle lässt sich dabei per Poti stufenlos zuregeln. Wählt man den zweiten Modus, lässt sich jeweils nur eine Quelle aktivieren.
Die vier - wirklich lauten - Kopfhörerausgänge haben separate Lautstärkeregler und je einen Taster, mit dem sich entweder das Main- oder das Cue-Signal auf den betreffenden Kopfhörerweg legen lässt. Neben den Boxenausgängen verfügt die Monitor Station noch über zwei weitere symmetrische Klinkenausgangspaare: Über Cue Out kann man das Kopfhörersignal zu einem externen Kopfhörerverstärker übertragen und am Main Out liegt die, vor dem Hauptlautstärkeregler abgegriffene Summe an, um damit z.B. einen Master-Recorder zu versorgen. Bei Bedarf kann man auf der Rückseite auch ein externes dynamisches Talkback-Mikrofon anschließen.
Die unverbindliche Preisempfehlung der Monitor Station liegt bei 349,00 €.
Technische Daten
Audio-Eingänge: Stereo 1 und 2
Typ: 6,3-mm-Klinke, aktiv-symmetrisch
Impedanz: 10 k?
Signal/Rausch-Abstand: >110 dB (1 kHz @ 0 dB, Verstärkungsfaktor 1)
Klirrfaktor, THD+N: 115 dB (1 kHz @ 0 dB, Verstärkungsfaktor 1)
Klirrfaktor, THD+N:
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