(openPR) Stürme, Schneemassen, Minusgrade und Hagelschauer verursachen jedes Jahr Gebäudeschäden von mehreren Hundert Millionen Euro. In der kommenden kalten Jahreszeit steht das Dach vor einer großen Bewährungsprobe.
Jetzt im Herbst sollten Hausbesitzer ihr Dach genau unter die Lupe nehmen. Denn wer rechtzeitig kleine Mängel beseitigt, vermeidet teure Reparaturen nach dem Winter. Am besten, man kontrolliert nicht nur die Eindeckung, sondern auch den Dachstuhl und die Regenrinnen.
Kleine Mängel – schwere Folgen
Liegen noch alle Ziegel richtig oder sind bereits Verschiebungen sichtbar? Gibt es bei der Konstruktion Absplitterungen beim Holz oder gar Verdrehungen? Ebenfalls zu überprüfen sind alle metallischen An- und Abschlüsse, Übergänge zu Rinnen und Fallrohren. Schraubverbindungen müssen fest sitzen. „Gerade im Winter können selbst kleine Risse in Dachziegeln oder schadhafte Übergänge zu den Dachfenstern und zum Schornstein fatale Folgen haben“, warnt Rüdiger Grimmert von der Bausparkasse BHW, der Baufinanzierer der Postbank. „Wenn Schnee und Wasser durch undichte Stellen in die Konstruktion eindringen, führt das häufig zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmel an den Holzsparren und der Wärmedämmung.“ Damit Dachlawinen keine Personen treffen können, ist es außerdem wichtig, die Schneefangsysteme zu prüfen. Sind sie noch fest verankert? Gibt es Bruchstellen? Oder sind sie durchrostet?
Hilfe vom Fachmann
Wer sich in stürmischen Zeiten sicher fühlen will, sollte Profis aufs Dach schicken. Das Dachdeckerhandwerk (www.dachdecker.de) bietet – ähnlich wie bei Heizungsanlagen – Inspektions- und Wartungsverträge zu einem Pauschalpreis an. Während der Inspektionsvertrag eine regelmäßige Prüfung des Daches beinhaltet, umfasst der Wartungsvertrag eine Reihe konkreter Arbeiten – angefangen von der Reinigung der Dachrinnen und Fallrohre bis hin zum Auswechseln schadhafter Dachmaterialien. Der Richtwert für ein Einfamilienhaus liegt je nach Dachfläche bei 100 bis 150 Euro jährlich.













