(openPR) Schlechte Nachrichten für die Mitarbeiter der GE Consumer & Industrial mit Sitz in Louisville/Kentucky. Die Geschäftseinheit von General Electric wird bis November 2008 weitere Einschnitte in ihrer Beleuchtungssparte vornehmen. Sieben der insgesamt 54 Werke sollen geschlossen und rund 1.400 Stellen abgebaut werden.
Bis heute hat dieser Bereich bereits 3.000 Mitarbeiter entlassen. Insgesamt soll die Belegschaft innerhalb von zwei Jahren um 16% reduziert werden. Die aktuellen Schließungspläne betreffen sechs Werke in den Vereinigten Staaten und eines in Brasilien. Die bereits erfolgten Schließungen fanden
unter anderem in Großbritannien, Indien und Indonesien statt.
Geändertes Verbraucherverhalten
Als Grund für den drastischen Stellenabbau wird vor allem eine „Verschiebungdes Kundenverhaltens“ genannt. Tatsächlich ist die Nachfrage nach traditionellen Glühlampen in den letzten fünf Jahren dramatisch gesunken. In Louisville sieht man auch keine Möglichkeit, diese Entwicklung aufzuhalten – im Gegenteil: Man ist überzeugt, dass sich neue Standards und Technologien weiter durchsetzen und herkömmliche Modelle völlig vom Markt verdrängen.
Dabei spielen Energieeffizienz und innovative Lichtkonzeptionen die führende Rolle. GE Consumer & Industrial will dieser Umstrukturierung im Kundendenken und -handeln nachkommen, eben auch durch die Schließung von Herstellungsstandorten. Im Gegenzug sollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf allen Gebieten innovativer Lichttechnologien ausgebaut werden. GE ist im Beleuchtungsmarkt die Nummer 1 in den USA, vor namhaften Wettbewerbern wie Philips oder Osram. Die Beleuchtungssparte machte 2006
mit 2,5 Mrd. USD (1,8 Mrd. EUR) 2% des Konzerngesamtumsatzes aus.
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