(openPR) STUTTGART - Der VfB Stuttgart macht unter dem Meistertrainer Armin Veh zur Zeit keine glückliche Figur. Die Erwartungen der Fans waren groß, die Champions League-Spiele sollten Galas vor ausverkauftem Haus werden. Über den Einzug ins Achtelfinale wurde laut spekuliert und somit über noch mehr große Gegner, die im Gottlieb-Daimler-Stadion die Schwabenkicker fürchten sollten. Ein gutes halbes Jahr noch dem Titelgewinn ist alles anders. Der VfB ist in der Bundesliga nach 10 Spielen schon 6 Mal geschlagen und in der Champions League nehmen die hochkarätigen Gegner die Punkte reihenweise mit.
Was zu Beginn noch ärgerlich war und mit unglücklichen Umständen, wie Pech und den vielen Verletzten erklärt werden konnte, ging immer mehr über in Entsetzen und puren Frust. Irgendwann ist man schließlich an einem Punkt angelangt, an dem es einem immer gleichgültiger wird, ob die Mannschaft jetzt noch eine Niederlage mehr kassiert. Nach dem “wie konnte das passieren ?” fragt man sich nicht mehr, man nimmt es hin und schaut auf das nächste schwere Spiel. Die Negativ-Rekorde in beiden Wettbewerben lassen sich nicht mehr ändern, Stuttgart ist der schlechteste Meister in Liga und Königsklasse seit vielen Jahren.
Doch zu spät ist es noch lange nicht, die Mannschaft kann noch sehr viel erreichen. Die Bundesliga ist gnädig, die Champions League kann ebenfalls Überraschungen bieten, man sollte sie nur nicht vorzeitig abschenken. Jeder weiß, was der VfB im Stande ist zu spielen und mit mannschaftlicher Stärke erreichen kann.
Das Spiel am Samstag gegen Leverkusen bietet eine neue Chance, den Willen und die Spielstärke wieder einzubringen. Man darf gespannt sein, ob und wann der VfB wieder zu einer gewissen Spielfreude kommt oder ist es Ihnen etwa gleichgültig ?
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Jens Lommel
Schillerstrasse 7










