(openPR) „Der kommunikative Aufbau authentischer Gefühlswelten“ erscheint bei Shaker
Essen, den 25. Oktober 2007 – Der 21. Band der Reihe Essener Studien zur Semiotik und Kommunikationsforschung steht kurz vor seiner Veröffentlichung. Auf 211 Seiten wirft sein Autor, Robin Kurilla, aus einer sozialkonstruktivistischen Perspektive Licht auf das Beziehungsgefüge von Kommunikation und Emotion.
Nach eigenen Angaben geht es dem Autor neben seinem wissenschaftlichen Interesse auch um eine Rekonstruktion von alltagsweltlichen Erfahrungstatsachen. Dementsprechend erwarten den Leser nicht nur theoretische, sondern vor allem auch praktische Erkenntnisse, die sich besonders in den Empirischen Reflexionen im vierten Kapitel zeigen.
Emotionen erscheinen hier in den vielschichtigen Facetten, die sie in unterschiedlichen Kommunikationssituationen und -weisen annehmen. Es geht beispielsweise um gefühlvolle Roboter und Computerprogramme, um die Dekoration des eigenen Wohnzimmers gemäß dem eigenen Emotionsgusto und um die kommunikative Konstruktion von kollektiven Gefühlswelten in Supermärkten oder auch beim Balinesischen Hahnenkampf.
Die dem zu Grunde liegende These besagt, dass Emotionen nicht etwa biologische Erscheinungen wie etwa Husten seien, sondern auf menschlichem Niveau als soziale Konstruktionen betrachtet werden müssen. Daher zieht sich auch ein thematischer Leitfaden zu Theorien nonverbaler Kommunikation durch das Buch. Auch hierbei sehen sich alltagsweltliche und theoretische Vor-Urteile einer alternativen Perspektive gegenübergestellt.
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