(openPR) Hanau / Frankfurt, 16. Oktober 2007 – Die VACUUMSCHMELZE GmbH & Co. KG (Hanau) liefert die Magnetsysteme mit VACODYM® für ein Projekt der Technischen Universität Eindhoven zur Entwicklung eines neuartigen Linearantriebes.
Unter dem Arbeitstitel „Flying Carpet“ versuchten die Forscher, eine Aluminiumplatte wie von Geisterhand in einem Magnetfeld schweben zu lassen. Möglich war dies durch den Einsatz eines planaren, elektromagnetischen Antriebes mit dessen Hilfe sich eine Magnetplatte berührungslos bewegt. Die VAC entwickelte für diesen Versuch ein spezielles Montagekonzept für die eingesetzten Dauermagnete.
Die Anforderungen waren hoch: Um die Kräfte auf das bewegte Teil so gering wie möglich halten zu können, musste das Gewicht der Magnetkomponenten möglichst gering sein. Die VAC realisierte das Design als schachbrettartige „Halbach- Anordnung“.
Die erreichte Positioniergenauigkeit beim Testergebnis in Eindhoven war dabei so hoch, dass sie mit den vorhandenen Messaufnehmern zunächst nicht mehr aufgelöst werden konnte. Eine stabile Position kann innerhalb 0,3 5m und 1 5rad gehalten werden, der Fehler der Positionsführung liegt bei einer Geschwindigkeit von 1 m/s bei 20 5m. Die maximal erreichbare Geschwindigkeit der Magnetplatte beträgt 1,4 m/s, das sind immerhin 5 km/h bei einer maximalen Beschleunigung von 1,4 g. Die Entwicklung des „Flying Carpet“ verheißt neue Anwendungsmöglichkeiten für die Zukunft: Berührungslos geregelte Bewegungen von Strukturen im Hochvakuum. In einem nächsten Schritt will man in Eindhoven ein signalverarbeitendes System auf der bewegten Magnetplatte platzieren. Auch hier wird die VAC wieder mit neuen Lösungen dabei sein.













