(openPR) Burma, Birma oder Myanmar, wie es sich selbst nennt, ist derzeit wieder in den Schlagzeilen der Weltpresse. Ein Aufstand der Demokraten im Einklang mit den Buddhistischen Mönchen gegen eine seit vielen Jahrzehnten währende Militärdiktatur.
1988 fand dieser Aufstand bereits statt, auch nicht das erste Mal seit der Unabhängigkeit Burmas im Jahr 1948, aber ebenfalls weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit. Diesmal ist es anders. Wir hören hin!
Im Jahr 1995 entstand das Romanmanuskript "Der Jadebuddha von Myanmar" unter dem Arbeitstitel "The Strand", frei nach dem berühmten Hotel in der Hauptstadt Rangoon, Rangun, Yangon. Vielleicht war es der gleichnamige Film nach dem bereits existierenden Romans "The Strand", den einige Verlage damals veranlasste, dieses Manuskript abzulehnen. Aber es gab schon im vorigen Jahrzehnt das Diktat der Auflage. Das Land, seine Geschichte über mehr als zwei Jahrtausende, die Sangha, die Gemeinschaft der Theravada Buddhisten, die Entstehungsgeschichte der Studentengemeinschaft 1988, die Bedeutung von Lady Aung San Suu Kyi, wurden nach Quote beurteilt. Namhafte Verlage haben vor über 10 Jahren bereits das Manuskript abgelehnt, weil sich "vermutlich zu wenige Leser für das Thema interessieren würden".
Auch jetzt, aus aktuellem Anlass wieder vorgestellt, loben die Lektorate die Handlung und die sehr lehrreichen Darlegungen über die Politik des Diktators Ne Wins, über die je nach Zählweise mehr als zwischen 60 und 120 unterschiedlichen Volksgruppen und Zugehörigkeiten, über den Reichtum und die Armut des Landes, meinen aber, dass bis zum endgültigen Erscheinen des Buches die politische Situation sich in Burma wieder geändert haben wird, sodass der Abverkauf einer Auflage und die Höhe der Erstauflage gar nicht kalkulierbar sei.
Nun gut, in Frankfurt auf der Buchmesse entschloss ich mich als Autor, den Roman als Download zur Verfügung zu stellen. Das spart Zeit, wird dem Verlangen nach permanenter Aktualität gerecht, und hat was von Literatur 2.0.
In 3 Portionen bekommen Interessierte nach Überweisung eines Unkostenbeitrags und der Erklärung zur Beachtung des gesetzlichen Urheberschutzes die Zugangsdaten für die pdf-Dateien. Für 2 EUR werden die ersten 53 Seiten des Romans freigegeben, in dem ein Deutscher seine Tochter im Burma des Jahres 1988 sucht, von der er nach 20 Jahren zufällig erfahren hat. Seine Tochter ist mitten im Widerstand Burmas gegen die Militärjunta und erwartet jetzt von ihrem ausländischen Vater, dass dieser seinen Status als Tourist benutzt, den Aufstand im Land zu verbreiten.
Am eigenen Geist erfährt der Deutsche, wie irritierend das Verhältnis dieser Kultur zum Spirituellen, zum Aberglauben ist. Nur, weil es ihn durch merkwürdige Erfahrungen und Gifte selbst in die Grenzbereiche der Psyche verschlägt, gelingt es ihm, die Verhältnisse in dieser Region der Welt zu verstehen und zu überleben.
Zuletzt wird er Zeuge, wie viele Parallelwelten es in diesem Vielkulturenstaat unbegreiflichen Seelenzuständen der Menschen gibt. Er nimmt als einer von ihnen wahr, worin die Geheimnisse in dieser multireligiösen Gesellschaft und den unterschiedlichen Ebenen der Macht des Landes liegen.
Wer das Manuskript "Der Jadebuddha von Myanmar" gelesen hat, versteht, was Heute dort passiert, kann die ganzen Pressemeldungen und Erklärungsversuche verstehen.
Downloadhinweise auf www.iq2.de










