(openPR) Neue Gesundheitsportale fördern Transparenz für den Kunden
Mannheim, 15. Oktober 2007 – Bereits jeder dritte Internet-Nutzer hat schon einmal seine Medikamente bei einer Versandapotheke gekauft. Zurzeit sind etwa 150 deutsche Apotheken im Medikamentenversand tätig – und die Zahl nimmt stetig zu, denn fast 1.400 Apotheken haben die dafür notwendige Zulassung. Der Wandel im Gesundheitssektor durch das Internet schafft Kosteneinsparungen, Durchsichtigkeit und mehr Mitsprachemöglichkeiten für die Patienten. Diese Entwicklung ist vielen stationären Apothekern und Ärzten ein Dorn im Auge.
Einen guten Überblick im wachsenden Markt für günstige Medikamente schafft apomio.de. Die Preis- und Produktsuchmaschine findet aus derzeit 45 Apotheken den günstigsten Anbieter für das gesuchte Medikament. Außerdem können sich Verbraucher auf dem Portal ausführlich und in Ruhe sowohl in über 15.000 Patiententexten als auch in Produktbeschreibungen über Neben- und Wechselwirkungen eines Präparats informieren.
Immer mehr Internet-User nutzen auch bei Arzneimitteln die vielen Vorteile des Online-Einkaufs. Erkrankte können von zu Hause aus schnell und billig ihre Bestellungen aufgeben. Die Lieferung erfolgt bequem an die eigene Wohnungstür. „30 Prozent aller Internet-Shopper haben die Vorzüge bereits erkannt“, erklärt Chris Marsch, Geschäftsführer von apomio.de. „Und wir rechnen mit einem enormen Zuwachs. Es überrascht mich somit nicht, dass die regulären Apotheker diesem Angebot kritisch gegenüberstehen. Diese Haltung war auch deutlich auf der gerade zu Ende gegangenen internationalen Pharmamesse EXPOPHARM zu spüren. Nicht umsonst stand in diesem Jahr die Zukunft der Präsenz-Apotheken im Mittelpunkt der Diskussion.“
Schlechte Stimmung gegen neue Gesundheitsportale für Patienten herrscht auch unter den Medizinern. Wie die Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2007“ der Hamburger Stiftung Gesundheit zeigt, distanzieren sich Ärzte von Bewertungsseiten wie imedo.de oder jameda.de. Diese Web-Angebote geben Betroffenen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen beispielsweise mit dem Zahnarzt „Dr. Müller“ einem breiten Publikum von Internetnutzern mitzuteilen. 65,5 Prozent der Mediziner, die an der Studie teilgenommenen haben, sind gegen diese Form der freien Meinungsäußerung und würden diese Internet-Portale am liebsten unterbinden. „Der Patient wird heute leider immer noch eher als unmündiger Bittsteller gesehen, der Höflichkeit, Pünktlichkeit sowie die Atmosphäre in der Praxis und den Umgang der Sprechstundenhilfen bei Terminfindung und Fragen bitte nicht zu kommentieren hat“, sagt Marsch. „Kundenorientierung ist noch ein Fremdwort – Blogs und Wikis werden mithelfen, einen Wandel im Gesundheitssektor herbei zu führen und dafür sorgen, dass in Zukunft der Erkrankte und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen werden.“
Pressekontakt:
apomio GmbH
Matthias Storch, Geschäftsführung
Tel: +49 (0) 621 545 588 60, Fax: +49 (0) 621 545 588 69
E-Mail:










