(openPR) Dresden, 15. Oktober 2007 - Transinsight, Anbieter von wissensbasierten Softwarelösungen, veröffentlicht die neue Version ihrer populären Suchmaschine www.GoPubMed.org für die Lebenswissenschaften. Die erste semantische Suchmaschine reduziert die Suchzeit um bis zu 90%. Durch
das Vorsortieren von Suchergebnissen können Wissenschaftler Antworten auf biomedizinische Fragen in vorher nicht da gewesener Weise finden.
Die neueste Version der Suchmaschine ordnet alle wichtigen Dokumente in die Kategorien What, Who, Where und When (Was, Wer, Wo und Wann) ein. Auf diese Weise ist es zum ersten Mal möglich, die Suche nach Inhalten und Metadaten übergangslos miteinander zu verknüpfen. Für Dr. Michael R. Alvers, CEO der Transinsight GmbH, ist die Möglichkeit für den Anwender, seine Suchergebnisse nach eigenem Ermessen zu ordnen, eine Revolution. "Wir ranken nicht, der Nutzer tut es!", argumentiert Alvers. "Mit unserer semantischen Suchtechnologie stellen wir den Anwender ins Zentrum seiner Suche. Ein Ranking-Algorithmus wie Googles PageRank ist für uns nicht mehr relevant, denn der Anwender trifft alle Entscheidungen selbst. Ebenso die Möglichkeit, die Ergebnisse zusammen mit anderen Nutzern gemeinsam zu bewerten, ist neu und macht das Web 2.0 zur Realität!", schwärmt Alvers.
Klassische Suchmaschinen sind nützlich, um dem Suchenden Links zu seinen eingegebenen Schlagwörtern zu präsentieren. Aber diese Suchmaschinen sind nicht in der Lage, komplexe Fragen zu beantworten. Nur mit einer wissensbasierten Suche ist es möglich, komplexe Sachfragen, die in den Lebenswissenschaften zur täglichen Arbeit gehören, zu beantworten. Das Einbeziehen von Hintergrundwissen findet jedoch bei traditionellen Suchmaschinen so gut wie nicht statt. Die neue Version der Suchmaschine GoPubMed verwendet Wissensnetzwerke mit mehr als 120.000 Begriffen: die Gene Ontology (GO) und die Medical Subject Headings (MeSH). Das versetzt Biologen als auch Mediziner in die Lage, die Nadel im Heuhaufen der Molekularbiologie und Medizin zu finden.
"GoPubMed bietet eine sortierte Suche. Das Einsortieren von Dokumenten in hochorganisierte Netzwerke wie GO und MeSH vereinfacht signifikant das Finden der relevanten Dokumente sowie der Antworten auf die Fragen des Nutzers" sagt Michael Schroeder, Professor für Bioinformatik an der Technischen Universität Dresden und Mitbegründer der Transinsight GmbH. Er führt weiter aus: "Die Zeitersparnisse mit GoPubMed können bis zu 90% betragen. Stellen Sie sich z.B. eine Suche nach Aspirin vor; andere Suchmaschinen präsentieren Ihnen mehr als 40.000 Ergebnisse. Mit GoPubMed können diese 40.000 z.B. auf die 9 relevanten Ergebnisse bezüglich koronarer Thrombose reduziert werden. Diese 9 Artikel mit einer traditionellen Suchmaschine zu finden, dauert mehrere Stunden und der Suchende benötigt viel Hintergrundwissen zu koronarer Thrombose. Mit GoPubMed können selbst ungeübte Studenten diese relevanten Dokumente innerhalb von drei Sekunden finden."
Dieses enorme Potenzial wurde nicht nur von Akademikern erkannt, sondern auch von großen Unternehmen wie Unilever, Elsevier, Statoil und Shell. Die Zeit, die sie durch Transinsights Technologie einsparen, können sie nun für wichtigere Dinge verwenden, anstatt für langwieriges Suchen.
"Die Entwicklung von GoPubMed ist sehr beeindruckend. Die Möglichkeit PubMed, das Internet, den eigenen Desktop und das Intranet nahtlos mit einer Wissensbasis zu durchsuchen, lässt das Web 2.0 für Biologen und Mediziner Wirklichkeit werden", sagt David Ruslan, Herausgeber der Webseite www.WorldPharmaNews.com.













