(openPR) Salesianer möchten Jugendliche vor Ort fördern
Einen Betrag von 3.285 Euro überbrachte Pater Claudius Amann (re.), der Direktor der Salesianer Don Boscos im Kloster Benediktbeuern, am 5. Oktober 2007 der Benediktbeurer Jugendfreizeitstätte Don-Bosco-Club. 500 Euro, die von Trauergästen anläßlich der Beerdigung des früheren Kaplans Pater Johannes Streifeneder gespendet worden waren, sowie weitere 500 Euro, die von der Gemeinschaft der Salesianer Don Boscos stammen, sind als allgemeiner Betriebskostenzuschuß gedacht. 2.285 Euro aus den Erträgen des Don-Bosco-Stiftungszentrums sind für die Erneuerung des Billards (285 Euro) und für die mobile Jugendarbeit (2.000 Euro) bestimmt.
Pater Amann bekräftigte den Wunsch der Salesianer, die Jugendlichen vor Ort zu fördern, soweit dies von ihren Kräften her möglich sei. Allerdings sei zu bedenken, daß die Zahl der Mitbrüder in Ausbildung in den letzten Jahren abgenommen habe. Seit fast 30 Jahren habe das Kloster die Räumlichkeiten für den Don-Bosco-Club zur Verfügung gestellt und auch die Kosten für Telefon u. ä. getragen. Außerdem versehe ein junger Mitbruder regelmäßig seinen Dienst im Club. Demnächst stehe ein Umzug des Clubs in die Räume des derzeitigen Verkehrsamts in der Dorfmitte an. Man sei der Gemeinde Benediktbeuern dankbar dafür, daß auf diese Weise die Kontinuität der offenen Jugendarbeit sichergestellt werde.
Bernd Gassl (li.), der Leiter des Don-Bosco-Clubs, wies darauf hin, daß die Einrichtung hauptsächlich von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren besucht werde, die nicht in die örtlichen Vereine integriert seien. Der Einzugsbereich erstrecke sich von Penzberg über Bad Heilbrunn, Bichl, Benediktbeuern und Sindelsdorf bis hin nach Kochel. An vier Tagen in der Woche (mittwochs bis samstags) sei der Club geöffnet.
Ignaz Dreyer (mi.), der Vorsitzende des seit 2006 bestehenden Trägervereins Kinder- und Jugendarbeit Loisachtal e. V., betonte die Notwendigkeit, im Bereich der Jugendarbeit zu kooperieren. Man müsse Jugendlichen attraktive Angebote zur Erholung, zur sinnvollen Freizeitgestaltung und zum kulturellen Lernen machen. Im Hinblick auf die angedachte Schaffung einer Streetworkerstelle für das laufende Schuljahr, sollten nun Gespräche mit den beteiligten Kommunen stattfinden. Der Zuschuß des Don-Bosco-Stiftungszentrums sei ein wichtiger Grundstock, um eine solche (Teilzeit-)Stelle zu schaffen. Allerdings sei man auf weitere finanzielle Mittel angewiesen, wobei man auch auf großzügige Spenden aus der Bevölkerung hoffe.












