(openPR) Im September suchte Hurrikan Felix die nördliche Region Nicaraguas, die zu den ärmsten des Landes zählt, heim und hat viele Dörfer dem Erdboden gleichgemacht. Die Katastrophe berührt auch viele Menschen in Österreich.
Eine von ihnen ist die niederösterreichische Lehrerin Monika Pichler, die auch heuer wieder mit ihrer Freundin Magdalena während ihrer Sommerferien im Kinderdorf von Unsere kleinen Brüder und Schwestern in Nicaragua gearbeitet hat. „Die Kinder im Heim haben Glück, denn ihnen fehlt es zumindest materiell an nichts, sie werden gut betreut und bekommen eine gute Ausbildung. Aber die Armut der Menschen, die einem überall im Land begegnet ist wirklich schockierend. Man kann sich gar nicht vorstellen, was es für die, die fast nichts haben, bedeuten muss, auch das noch zu verlieren,“ sagt sie.
Viele der Kinder im Kinderdorf in Nicaragua haben extremste Armut am eigenen Leib erfahren. Besonders jene wie Leon, die Verwandte im Norden Nicaraguas haben, fühlen sehr mit den Menschen mit, die durch die Katastrophe alles verloren haben.
Marlon Velasquez, der Kinderdorfleiter aus Nicaragua, berichtet über spontane Hilfsmaßnahmen: „Die Kinder und Jugendlichen sind vom Leid im Norden des Landes sehr betroffen. Sie entschieden sofort, einen Teil unserer Essensvorräte zur Verfügung zu stellen. Wir Erwachsenen haben warme Kleidung, die wir spenden können. Wir werden die Hilfsgüter selbst hinbringen, denn man hört, dass die Verteilung der Hilfe nicht gut organisiert ist. Außerdem machen wir Platz für 25 neue Kinder, die bei der Katastrophe alles verloren haben.“
Leon, eines von 300 Kindern des Kinderdorfes, hat sieben ältere Geschwister, die mit ihren Familien in der vom Hurrikan Felix verwüsteten Region leben. Er hofft, sie bald besuchen zu können. Als er vor Jahren ins Kinderdorf von Unsere kleinen Brüder und Schwestern kam, war er stark unterernährt. Seine Mutter konnte ihrer Familie, obwohl sie arbeiten ging, nur eine Mahlzeit am Tag geben. Für die Schule war kein Geld da.
Kinder jeden Alters kommen zu Unsere kleinen Brüder und Schwestern, mit körperlichen und seelischen Narben, die sie durch Missbrauch, Aussetzung oder den Verlust der Eltern erlitten haben. Der nun 13-jährige Leon hat dank der guten Förderung seinen Entwicklungsrückstand schnell überwunden und besucht heute die Sekundarschule. Er freut sich, dass er bei „Unsere kleinen Brüder und Schwestern“ die Gelegenheit hat, einen guten Beruf zu erlernen.
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Wir ersuchen um Berichterstattung.
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Fotos finden Sie zum Download auf unserer Website http://www.nphamigos.at/presse.htm. Wien, am 10. Oktober 2007
P.S.: Die Namen der Kinder wurden geändert.










