(openPR) Zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern gab es die gemütliche Ecke in jeder Wohnung und jedem Einfamilienhaus. Meist war es die Wohnküche mit Eßzimmertisch und Eckbank aus heimischen Hölzern und in einem Stil, den Innenarchitekten mit „Gelsenkirchener Barock“ abtun. Aber hier wurde
gemeinsam gefrühstückt oder Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt, hier malten die Kinder mit Wasserfarben und hierhin zog man sich zurück, wenn man in Ruhe Zeitung lesen oder ein Kreuzworträtsel lösen wollte.
Fragt man junge Hausbesitzer, die ihr neues Haus zwei oder drei Jahre bewohnen, ob ihnen denn etwas fehle, so hat die Redaktion von fertighaus.de festgestellt, „dass irgendwie die gemütliche Ecke“ vermißt wird. „Die Hausbesitzer haben die offene Designerküche sowie ein Eßzimmer, das in das Wohnzimmer übergeht. Alles ist großzügig bis hin zur Wohnhalle mit Galerie. Aber die gemütliche Ecke, die fehlt.“
Befragt wurden 322 junge Hausbesitzer und 234 davon gaben an, keine „richtig gemütliche Ecke“ zu haben. Lothar Schumacher (56), Chef von fertighaus.de, war über das Ergebnis erstaunt. „Die
Hausbesitzer kaufen teure Gartenhäuser, um sich hier ein gemütliches Plätzchen zu schaffen. Oder sie bauen einen Wintergarten an, in dem sie dann einen Kaminofen aufstellen. Das hätten sie auch einfacher haben können, wenn sie bei der Bauplanung gleich einen Erker vorgesehen
hätten.“










