(openPR) Höhere Sicherheit durch Detektion von Fremdberührungen
München, 9. Oktober 2007 – Die E.ON Ruhrgas AG aus Essen installiert das neue Detektionssystem für Fremdberührungen ThreatScan™ an mehreren Pipelines. Das Echtzeit-Überwachungssystem von GE, Oil & Gas, soll das Pipeline-Netz des Unternehmens vor potenziellen Fremdberührungen schützen.
Der erste Einsatz dieser neuen Technologie von GE in Europa erfolgt in einem zweiphasigen Projekt mit einem Gesamtvolumen von ca. 500.000 Euro. Das Überwachungssystem alarmiert Betreiber von Pipelines über Berührungen und Bedrohungen durch unbeabsichtigte Aktivitäten Dritter an Rohrleitungen, die z. B. durch Bauarbeiten verursacht werden können. Detektieren die batterie- oder solarbetriebenen ThreatScan-Sensoren Erschütterungen an einer bestimmten Stelle innerhalb einer Pipeline-Strecke, werden die entsprechenden Daten unmittelbar über Satellit an das Beobachtungszentrum von GE nach Florenz (Italien) oder Houston (US-Bundesstaat Texas) gesendet. Dort werden die Daten binnen kürzester Zeit analysiert und der Pipeline-Betreiber über die Ergebnisse informiert.
In der ersten Projektphase zwischen Mai und November 2007 testet E.ON Ruhrgas die Effektivität des Überwachungssystems. Hierzu hat das Entwicklerteam von ThreatScan, GE Oil & Gas PII Pipeline Solutions, insgesamt fünf Sensoren und weitere Geräte nahe einer Baustelle im Süden Deutschlands entlang einer 50 Kilometer langen Pipeline-Sektion installiert.
Im Zuge der zweiten Projektphase wird GE gemeinsam mit dem Vertragspartner E.ON Ruhrgas und der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) weitere Sensoren an Pipelines von DVGW-Betreibern installieren. Diese zweite, für einen Zeitraum von 12 Monaten geplante Testphase beinhaltet auch geplante Reparaturen innerhalb spezifischer Pipeline-Bereiche, an denen Drittschäden „erlaubt“ sind. Hierbei wird die Pipeline gezielt mit Bohrungen, Riefen und Stößen manipuliert, wobei u. a. auch eine Vibrationsanlage von GE zum Einsatz kommt.
„Die nationale und regionale Energiesicherheit hat eine hohe Priorität in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Dies beinhaltet auch den Schutz der bestehenden Energienetze. ThreatScan von GE ermöglicht es Betreibern, ihre Pipelines rund um die Uhr, also weitaus effizienter zu überwachen. Somit können sie unmittelbar auf potenzielle Probleme reagieren und diese zu dem Zeitpunkt, an dem sie entstehen, überprüfen. Immerhin gehören unbeabsichtigte, schädliche Einwirkungen von Dritten zu den Hauptursachen für Pipelinedefekte“, meint Claudi Santiago, President und CEO von GE, Oil & Gas.
Der Einsatz und die Bewertung von ThreatScan geschieht in Übereinstimmung mit den Sicherheitsbestimmungen von E.ON Ruhrgas zu Anlagenwartung, Energiesicherheit und Umweltschutz. Als einer der führenden Gasanbieter betreibt E.ON Ruhrgas ein rund 11.400 Kilometer langes Pipelinenetz und verfügt über 11 unterirdische Lagerstätten sowie 28 Verdichterstationen.
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