(openPR) Traditionelles Eisbeinessen des Vereins für die Geschichte Berlins e.V.
Berlin, 29. September 2007 - In diesem Jahr steht das Traditionelle Eisbeinessen des Vereins für die Geschichte Berlins e.V., gegr. 1865, am 3. Oktober im Zeichen zweier Jubiläen: 850 Jahre Mark Brandenburg und 775 Jahre Spandau.
Die Zitadelle Spandau, unweit des Zusammenflusses von Havel und Spree, bis heute ein stolzes Symbol einer noch bis 1920 selbständigen Brandenburger Stadt, der »Perle des Havellandes«, ist am Tag der Deutschen Einheit 2007 beziehungsreicher Veranstaltungsort zur Würdigung des Doppel-Jubiläums Brandenburgs und Spandaus.
Frau Andrea Theissen, Kunstamtsleiterin Spandau und gewissermaßen „Burgherrin“ auf der Zitadelle, wird als Rednerin des Abends einen historischer Streifzug durch 850 Jahre Mark Brandenburg und anlässlich des 775. Jahrestages der Verleihung der Stadtrechte an Spandau unternehmen.
Zudem lassen wir Fontane aus berufenem Munde von Ute Beckert, Sopran aus Potsdam [www.utebeckert.de], zu uns sprechen: „Fontane, der 3. Oktober, Spandau und Brandenburg...“ - eine kulturhistorische Wanderung in Rezitationen.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war es eine gern gepflegte Sitte der Vorstandsmitglieder unseres Vereins, der damals noch seinen Sitz im Deutschen Dom auf dem Gendarmenmarkt hatte, ein fröhliches Eisbeinessen zu veranstalten. In einer zeitgemäßen Variation dieser Tradition widmen wir uns einmal im Jahr – am Tag der Deutschen Einheit – einer regionalen Stätte, Person, Institution oder auch einem historischen Ereignis mit aktuellem Bezug – z.B. in Form eines besonderen Jubiläums...
Mehr zur Geschichte Berlins und über den Verein: www.DieGeschichteBerlins.de
VEREIN FÜR DIE GESCHICHTE BERLINS E.V., GEGR. 1865
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Die Stadt Berlin erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts tiefgreifende Veränderungen in ihrer gesellschaftlichen Struktur und ihrem Stadtbild wie kaum eine zweite deutsche Stadt: bewundernswerte Neuerungen in technischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen einerseits, unkontrollierter Zuzug von arbeitssuchenden Menschen mit all seinen negativen Folgen und gedankenloser Umgang mit der historischen Substanz der Stadt andererseits. Diese ambivalente Entwicklung betrachteten jene Bürger, die sich der Geschichte der Stadt aus beruflicher und privater Neigung widmeten, mit großem Unbehagen. Im Jahr 1864 ergriffen Dr. Julius Beer, praktischer Arzt, und Ferdinand Meyer, Polizeisekretär, die Initiative, einen Geschichtsverein zu gründen, der dem Verlust an materiellen Zeugnissen Einhalt gebieten sollte.
Am 28. Januar 1865 konnten die Initiatoren zahlreiche Interessierte in der konstituierenden Sitzung für den gemeinnützigen "Verein für die Geschichte Berlins" im Café Royal, Unter den Linden, begrüßen. Oberbürgermeister Karl Theodor Seydel übernahm das Amt des Vorsitzenden.
Ausdrücklich wandte man sich an alle Kreise der Berliner Bevölkerung, in denen die Anteilnahme an der Geschichte Berlins geweckt werden sollte. Durch die Förderung der heimatkundlichen Forschung unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zusammenhänge sollte das Wissen um die geschichtliche Entwicklung der Stadt erweitert und vertieft werden. Dieses Ziel hat der Verein für die Geschichte Berlins in den 140 Jahren seines Bestehens uneingeschränkt erreicht.












