(openPR) 150 Kiwanis-Clubs in Deutschland sammeln rund eine Million jährlich an Spenden, die vollständig an Kinder weitergegeben werden / Kiwanis-Stiftung schüttet zusätzlich Spendengelder an Bedürftige aus
Bayreuth, im September 2007 – Mit 3300 Mitgliedern in 150 Clubs sammelt Kiwanis Deutschland rund eine Million Euro jährlich an Spenden, die ohne Abzug bedürftigen Kindern zugute kommen. Von Luft und Liebe mögen Schwärmer leben – wenn es um Kinder geht, zählen Fakten. „Hilfe für Kinder lässt sich nicht ausschließlich an dieser Summe ablesen, aber natürlich auch. Wenn sich unsere Clubs in Deutschland um Charity-Gelder bemühen, stehen dahinter ehrgeizige Ziele, Kindern zu helfen“, betont Peter Wüllenweber, Präsident (Governor) von Kiwanis Deutschland. Jeder Club nimmt durch Aktionen wie Konzerte, Golfturniere oder Altgoldsammlungen Gelder ein und entscheidet selbst, wofür sie verwendet werden. Bevorzugt fördern die Kiwanier regionale Projekte in Deutschland.
Auch in Hinsicht auf ehrenamtliche Arbeitsstunden sei Kiwanis ein starker Wirtschaftsfaktor; so Wüllenweber. Zwar gebe es nur Schätzungen, wie viele Arbeitsstunden Kiwanis-Mitglieder pro Jahr aufbringen, doch die Zahl liege bei mindestens 30.000 Stunden. Bei einem angenommenen Stundenlohn von 80 Euro entspreche dem ein Wert von 2,4 Millionen Euro. Der wirtschaftliche Wert des Netzwerkes Kiwanis, bei dem sich die Kiwanier privat und geschäftlich gegenseitig helfen, lasse sich dagegen kaum beziffern.
Kiwanis-Stiftung steuert die Gelder
Neben den Einzelleistungen der Clubs gibt es die Kiwanis-Stiftung. Der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Günter Braun ist bei Kiwanis Deutschland für die Finanzen der Kiwanis-Stiftung zuständig. „In den Geschäftsjahren 2004 bis zum September 2007 haben wir allein über die Stiftung rund 140.000 Euro an Spenden ausgezahlt“, erklärt Braun. Darunter seien Tausende Euro für Kinder unter den Tsunamiopfern auf Sri Lanka oder für obdachlose Kinder aufgrund der Hurrikankatastrophen in den USA. Im Durchschnitt werden seitens der Stiftung rund 50.000 Euro jährlich an notleidende Kinder weitergereicht.
Grundprinzip: Keine Verwaltungskosten
Kein einziger Euro, der bei Kiwanis erwirtschaftet wird, fließt in den Verwaltungsaufwand. „Den bestreiten wir allein mit unseren Mitgliedsbeiträgen“, so Braun. Die Gelder werden also vollständig weitergegeben. So sind 6000 Euro als Spende des Clubs Böblingen-Sindelfingen an einen Ambulanten Kinderhospizdienst gegangen, 12000 Euro vom Kiwanis-Club Bayreuth-Obermain wurden für eine Medikamentenspende an die Stadt Rahovec im Kosovo verwendet. 86000 Euro erreichten das Kiwanishaus in der Lebensgemeinschaft Eichhof – die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Bis hin zu jenem Preis in Höhe von 10000 Euro, den Kiwanis ein Mal jährlich als höchste Anerkennung an Prominente vergibt, die sich für Kinder einsetzen: den Kiwanis-Preis. 2005 nahm Lothar Späth den Preis entgegen, 2006 die Yehudi-Menuhin-Stiftung, in diesem Jahr die Michael-Stich-Stiftung.
International eine wichtige Aufgabe
Kiwanis ist eine Servicecluborganisation, die 1915 in den USA entstand und heute 600.000 Mitglieder in rund 15.000 Clubs in 92 Ländern vorweisen kann. In Deutschland ist die Idee seit 1963 verbreitet: bedürftigen Kindern ehrenamtlich und selbstlos zu helfen.
„Wenn viele Menschen sich mit diesem Interesse zusammentun, um Gutes für Benachteiligte zu tun, kann viel bewegt werden“, betont Governor Peter Wüllenweber. Alle Kiwanis-Mitglieder haben sich dem ehrenamtlichen Engagement verschrieben. Sie organisieren zum Beispiel Kinderfeste, sammeln Charity-Gelder für Kinderheime oder -spielplätze, veranstalten Ferienreisen für Kinder, die noch nie etwas anderes als ihre Stadt gesehen haben, helfen bei Hochwasser- oder Dürre-Katastrophen.
Und sie sammelten von 1994 bis 2005 auch für ein internationales Gesundheits-Projekt: das Iodine Deficiency Disorder (IDD)-Projekt gegen Jodmangel bei Kindern. Zu dem internationalen Projekt steuerten deutsche Kiwanis-Clubs rund 800.000 D-Mark bei. „Das alles ist für die Kinder zwar Geld wert – aber letztlich unbezahlbar“, sagt Wüllenweber.
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