(openPR) Brühler Professor zu Gast an Hochschule in Kavala
Prof. Dr. Georg Simet war am Aufbau der Europäischen Fachhochschule (EUFH) maßgeblich beteiligt und lehrt seit 2001 in Brühl Wissenschaftliches Arbeiten. Soeben ist er von einer Reise ins griechische Kavala zurückgekehrt, wo er am dortigen Technological Educational Institute, einer Partnerhochschule der EUFH, Gastvorlesungen über den „Einfluss der klassischen griechischen Philosophen auf die Theorie des modernen Managements“ gehalten hat.
„Wir leben in einer Wissensgesellschaft“, betont Prof. Dr. Simet, der am Lehrstuhl für Philosophie der Uni Passau promoviert hat. „Nach Peter Drucker, dem Pionier der Managementtheorie, geht es beim Management darum, Wissen in den Griff zu kriegen. Darüber haben sich schon die alten Griechen Gedanken gemacht, weshalb sie heute wieder sehr aktuell sind.“
Viele der etwa 5.500 Studierenden der Hochschule in Kavala, zahlreiche Professoren und Mitglieder der Hochschulleitung besuchten die englischsprachigen Veranstaltungen des Brühler Professors. Haben denn griechische Studierende einen anderen Zugang zu solchen Themen als Deutsche? „Ja, da merkt man schon einen Unterschied. Die Philosophen gelten nicht als „doof“, sondern sie spielen im Alltag der Leute eine große Rolle. Zum Beispiel hat mich der Direktor meines Hotels öfters zum Kaffee eingeladen, einfach um mit mir über Philosophie zu plaudern.“
Prof. Dr. Simet hat in Kavala aber bei weitem nicht nur geplaudert. Er informierte seine Zuhörer über viele Managementbereiche, in denen die Philosophie dabei helfen kann, die Arbeit effektiver und effizienter zu gestalten. Er stellte ihnen die besonderen Stärken verschiedener Philosophen vor, brachte viele Beispiele und gab Buchtipps. Auch für sich selbst fand er ein Buch, das er schon lange haben wollte, eine altgriechische Ausgabe von Platons „Politika“ mit neugriechischem Kommentar. Das ist nicht nur eine Zier für sein ?ücherregal, sondern echter Lesestoff, denn Altgriechisch hat der Professor schon auf der Schule gelernt. „Und mein Neugriechisch reicht immerhin zur problemlosen Verständigung mit den Leuten in der Taverne“, lacht er.
Über eine Woche war der Professor, der früher schon Gastvorträge in Polen oder in der Türkei gehalten hat, in Kavala und hat sich die Stadt und die Umgebung eingehend angeschaut. „Meine griechischen Kollegen haben sich toll um mich gekümmert und mir alles gezeigt. Ich kann die Hochschule unseren Studierenden für ihr Auslandssemester nur wärmstens empfehlen.“
Die Erasmus-Hochschule ist in der Tat nicht nur wegen des interessanten Studienangebots attraktiv, denn sie ist wunderbar am Hügel mit Blick über die Stadt und auf die Ägäis gelegen. In der Zukunft ist auch geplant, dass griechische Studierende ihr Auslandssemester an der EUFH in Brühl verbringen.
Renate Kraft
(Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Europäische Fachhochschule
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