(openPR) Zu entscheiden, welche Form unsere Zukunft sichern kann und in welche Richtung diese eingesetzt werden sollte, wird die große Herausforderung unserer und der nächsten Generation sein. Die Kunst kann dabei wesentliche Orientierungshilfe bieten.
Die Zukunft zu gestalten, Anregungen zu schaffen, zu provozieren und neue Lebensmodelle zu kreieren ist die entscheidende Aufgabe. Diesem Ziel sieht sich die documenta 12 verpflichtet: zukunftsorientiert, weltoffen, global und diskussionswürdig! Der Besucherrekord bestätigt dies. Warum sollten weit über 600.000 Besucher alle falsch liegen?
Eine Vielzahl von Kunstexperten kümmern sich in unzähligen Kunstgremien, Museumsverwaltungen um das NEUERFINDEN der Vergangenheit. Sie wollen auf bürokratischen Wegen mit ausgeklügeltem Kunstkauderwelsch, Cliquenwirtschaft die Vergangenheit und die Gegenwart verbessern. Unsere heutigen Kultureinrichtungen sind eigenständige, regional ausgerichtete Kulturinstitutionen. Sie sind eigensinnig, intolerant, verschlossen - es sind abgeschottete „Verwaltungs- Kunst- u. Kulturapparate“ ohne auf die globalen Zwänge einzugehen. Festhalten an der Vergangenheit!
Der documenta- Chef Roger Buergel hat die Kritiker seiner Ausstellung, die sich aus diesen Klüngeln rekrutieren, scharf attackiert. „Kritik - Wie bei einem Rülpswettbewerb“
Buergels Absicht war und ist es abseits des kommerziell orientierten Kunstmarktes weltweit, vor allem aus uns fremden Kulturkreisen, neue ausdrucksstarke Werke zu entdecken und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dass dabei die Strukturierung etwas zu kurz kam, steht auf einem anderen Blatt.
Diesem Bestreben gilt unsere Anerkennung.
Die Fähigkeit des Menschen zur Wahrnehmung, zur Beschreibung, zur Bewertung und daraus folgernd zur innovativen Handlung ist tragende Voraussetzung jeden kulturellen Ausdrucks. Für die Entwicklung neuer Lebensformen und die dringend nötige Erhaltung der Natur ist sie von existenzieller Bedeutung. Mit der Kunst die Zukunft neu erfinden!
Quelle: artnori, Herbert Liedel
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