(openPR) Auftaktveranstaltung des WissensKulturAbends im Energie-Museum Berlin
Berlin, 17.09.2007 - Die Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens e.V. (GTIV) veranstaltet den 1. WissensKulturAbend am Mittwoch, dem 19. September 2007, um 18.00 Uhr im Energie-Museum Berlin.
Unter dem Leitgedanken „Lass alles Wissen fahren dahin? - Rettung oder Endlagerung im Museum“ startet die GTIV ihre neue Veranstaltungsreihe. GTIV-Präsident Dipl.-Ing. Dirk Pinnow führt zusammen mit Dr.-Ing. Klaus Bürgel und Dipl.-Ing. Peter Berger durch den Abend, der durch ein „Internationales Energie Büffet“ und eine exklusive Führung durch das Energie-Museum aufgelockert wird.
Dr. Bürgel und Peter Berger sind als ehem. BEWAG-Mitarbeiter wahre „Unruheständler“ – zusammen mit insgesamt 90 Mitgliedern des Förderkreises der Sammlung historischer Anlagenteile und Geräte aus der Strom- und Wärmeversorgung Berlins bauen sie im ehem. Batterie-Speicher des 1994 stillgelegten Heizkraftwerkes Steglitz das Energie-Museum Berlin auf. Mit großem persönlichen Engagement sammeln und pflegen sie Exponate aus dem Umfeld der Elektrizität, aber auch der alltäglichen Kulturgeschichte in Haushalt und Freizeit. Viele Gegenstände, mit denen wir in unserer Kindheit selbstverständlich umgingen, sind heute bereits museumsreif; viele Selbstverständlichkeiten der einst geregelten Versorgung stehen im Zeitalter der Privatisierung und Internationalisierung auf dem Prüfstand. Aber auch die deutsche und Berliner Zeitgeschichte hat sich in Technik und Strukturen materialisert (weitere Informationen unter www.energie-museum.de).
Der Salonabend ist u.a. der Erörterung folgender Fragen gewidmet:
Wie gehen wir mit Menschen als Wissensträgern und Wertschöpfern um, die in einer Epoche wirkten, in der wir selbst sozialisiert wurden – gehören wir mit unserem Wissen nun alle „ins Museum“?
Sind Ausstellungen, Vorträge und Führungen in Museen nur eine historische Reminiszenz oder doch Basis einer im Aufbau befindlichen Wissensgesellschaft, die vorrangig auch schon Kinder und Jugendliche adressieren muss?
Was passiert eigentlich, wenn das dort beispielhaft ge- und versammelte Wissen verloren geht?
Vorgesehen ist die Durchführung des WissensKulturAbends zweimal jährlich. Als Veranstaltungsorte sind Museen, Sammlungen, Institute und Betriebe gefragt, die sich in besonderer Weise der Pflege und der Weitergabe des Vermögenswertes “Wissen” durch Forschung, Entwicklung, Lehre sowie Dokumentation und Publikation verschrieben haben und so dem Standort Berlin wie auch Deutschland einen dauerhaften Dienst erweisen.













