(openPR) PRESSEMITTEILUNG
work in progress 2007 - Zukunftsprojekt GESICHT DER ZEIT
ISABELLA GABRIEL NIANG: Gemälde Zeichnungen Visionen
Das INTERNATIONALE FORUM präsentiert vom 24. April, verlängert bis 8. Oktober 2007 die Werkschau „work in progress 2007“ mit Gemälden und Zeichnungen von Isabella Gabriel Niang am Standort Unter den Linden 40.
Niang gibt Einblicke in den Schaffensprozeß eines Künstlers. Die Werkschau, kuratiert von Franziska Glombeck, hat drei Schwerpunkte: In der Werkserie der Kohlezeichnungen spiegeln sich existentielle Befindlichkeiten. Kraftvolle, sehr dynamische und bis an den Punkt der Auflösung gearbeitete Figurationen reflektieren die verschiedenen Zustände des menschlichen Wesens, die Melancholie, den Schmerz, die Freude, die Verletzlichkeit. Entstanden in enger Zusammenarbeit mit Ausdruckstänzern haben beide, der Zeichner und das Modell, die Grenzen der Darstellbarkeit ausgelotet.
Inspiriert von Erlebnissen in einer engen Verbundenheit mit dem afrikanischen Kontinent zeigen die Werkgruppen ihrer Gemälde Erfahrungen, Träume und Sehnsüchte. Ihre Bilder sind Momentaufnahmen von dieser gefühlten Welt, in denen die Schönheit eines intimen Augenblicks zum Betrachter spricht. Etwas, was meist in der Flüchtigkeit des Alltags verloren zu gehen scheint. Niang bewegt sich im Zwischenreich von Gegenständlichkeit und Abstraktion und so bildet ihre Malerei sinnliche Präsenz der Farbe als substantielle Materie. Der schöpferische Akt, zugleich bauend und zerstörend, läßt Innenbilder, atmende malerische Bildräume einer dynamisch-spirituellen Lebensfreude entstehen.
In der Reihe „Dualität-Spiegelung“ geht es um die Aufdeckung der spezifischen Rollenverteilung in weiblich und männlich und deren Auswirkungen auf das Wesen des Menschen in einer dualistisch geprägten Gesellschaft. Diesen Zustand bringt Niang in ihren Bildern zum Ausdruck und wirft den Betrachter aus seinen gewohnten Bahnen. Es geht ihr dabei um die Darstellung des Leidens aufgrund der bestehenden Trennung, aber auch um die Visualisierung einer möglichen Synthese der Gegensätze. Die Schaffung eines noch unbekannten, erlösten Zustandes.
Im Zyklus "Befreiung" spiegelt sich ein Gefühl unserer Zeit wieder, daß ein unerträglicher Zustandes erreicht ist. Vom Bild "Fleisch und Blut", dem düstersten und bedrückendsten Bild der Serie, arbeitet die Künstlerin über "Genug gelitten" an eigenen wie gesellschaftlichen Befreiungs-Werkprozessen.
„work in progress 2007“ versteht Niang als einen kollektiven Prozess in Form von öffentlichen Diskussionen. Da Niangs Malerei bei all ihrer eigenen Lebendigkeit sich sinnlich wachrüttelnd, oft melancholisch zeigt, Moralisierendes jedoch ausschließt, spiegelt sie Zeit verwandte Fragen. Antworten auf das Gesicht der Zeit entlockt sie dem Betrachter. Sie lädt Künstler, Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler zu einem schöpferischen Prozess mit Neugier, kreativem Tun und innovativen Aktionen ein, an einem Gesamtkunstwerk für Berlin zu arbeiten.
Pressekontakt:
INTERNATIONALES FORUM
Kunst und Kultur Wirtschaft Politik Wissenschaft
Unter den Linden 40
10117 Berlin
Tel 030 206 23 637
www.internationalesforum.com
Öffnungszeiten:
Di -So 13 – 19 Uhr und nach Vereinbarung
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Anne Wiedemann
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