(openPR) Dresden, 10. September 2007 - Die Dresdner TUDAG-Gruppe präsentiert sich vom 13. bis 20. September auf der weltgrößten Textilmaschinenausstellung ITMA in München als Know-How-Lieferant auf den Gebieten des Leichtbaus und der Textiltechnik. Als Transferdienstleister bietet die TUDAG-Gruppe neben wissensbasierten Problemlösungen Beratung, Analysen und Studien auf nahezu allen Technologiefeldern und akademische Weiterbildung für die Industrie an. Die ITMA ist die Leitmesse der Textilmaschinenindustrie und der wichtigste Branchentreffpunkt für Anbieter und Interessenten aus aller Welt.
Im „Research und Education Area“ am Stand der TUDAG werden aktuelle Entwicklungen zum Leichtbau bei Textilmaschinen sowie zum Leichtbau mit textilverstärkten Composites dargestellt. So ist etwa eine Getriebewelle aus geflechtverstärktem Thermoplast mit integrierten metallischen Lasteinleitungselementen zu sehen, die beispielhaft für textilverstärkte Hohlstrukturen mit umgebenden metallischen Lasteinleitungselementen steht und am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden entwickelt wurde.
„Mit Leichtbaustrukturen wie dieser Getriebewelle zeigen wir, dass auch bei Composite-Leichtbaukomponenten metallische Lasteinleitungselemente bereits bei der Fertigung formschlüssig integriert werden können“, so Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Hufenbach, Leiter des ILK und Angehöriger der TUDAG-Gruppe. „Das ist material- und ressourcenschonender Leichtbau par excellence entsprechend dem Dresdner Modell.“
„Hochbeanspruchte Bauteile, wie diese Getriebewelle zeichnen sich durch eine vorteilhafte Zuordnung der jeweiligen Leichtbauwerkstoffe für einzelne strukturelle und funktionelle Aufgaben aus“, so der Wissenschaftler Dr. Olaf Helms. Systemleichtbau in Multi-Material-Design ist für das Dresdner Leichtbau-Team die Herausforderung effizientere Leichtbaustrukturen zu entwickeln, d.h. den richtigen Werkstoff am richtigen Ort zum richtigen Preis einzusetzen.
„Die Möglichkeit der Funktionalisierung von Composites durch das Einbringen von Sensor- und Aktorfunktionen bieten eine große Chancen für eine sicherere und ökologischere Automobilgeneration.“ so Prof. Chokri Cherif, Projektleiter Technische Textilien der TUDAG. „Zudem überzeugen Carbonfasern durch ihre hohe Festigkeit und Steifigkeit bei geringerem Gewicht. Carbonfasern sind 3-mal steifer und 4-mal leichter als Stahl. Auch die Dämpfungseigenschaften, die Vielfalt möglicher Strukturen und die gute Recyclingfähigkeit bescheren der Technologie einen großen Markt.“
Den TUDAG-Stand finden Sie auf der ITMA vom 13. – 20. September 2007 in der Halle B2, Stand 452/454 auf dem Messegelände in München.
TUDAG
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Die TUDAG-Gruppe der TU Dresden ist ein Verbund aus bisher acht Unternehmen, deren Aufgabe es ist, Wissen der Universität zu vermarkten. Das Ziel besteht darin, die Industrie und insbesondere den Mittelstand bei der Entwicklung neuer Technologien und innovativer Produkte zu unterstützen. Auch für die Ausbildung von hoch qualifiziertem Personal bietet die TUDAG-Gruppe umfangreiche Leistungen.
Mehr als 310 Wissenschaftler, Ingenieure, Projektmanager und Dozenten der TUDAG-Gruppe realisieren individuelle Innovationen über die gesamte Wertschöpfungskette. Dabei arbeiten sie in interdisziplinären Teams eng mit den Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.
Die Gesamtleistung der Gruppe betrug im Geschäftsjahr 2005 rund 25 Mio. EUR.








