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Preisvergleiche in der Telekommunikation

06.09.200715:13 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Preisvergleiche in der Telekommunikation
fidelity-tele.com gmbh
fidelity-tele.com gmbh

(openPR) Seit dem Jahr 2000 müssen Produkte im Handel neben dem Preis für die vorliegende Verpackung auch mit dem sogenannten Grundpreis auszeichnet werden. Dies gilt nicht nur im Supermarkt sondern auch für Internetshops. Alle Waren müssen derart ausgezeichnet sein. Bei Telefongesprächen ist der Minutenpreis der Grundpreis. Leider reicht dies nicht aus da viele Anbieter versuchen den wahren Verbindungspreis zu verschleiern.



Dieser Grundpreis ist der Preis der angebotenen Ware hochgerechnet auf eine vergleichbare Einheit wie Liter, Kilogramm etc. Eine Dose Erfrischungsgetränk hat 0,33 Liter und muss nicht nur mit dem Dosenpreis (z.B. 0,75 €), sondern auch mit dem Preis pro Liter, in diesem Fall 2,27 €, gekennzeichnet werden. Ziel dieser Verordnung ist die Vergleichbarkeit von Preisen. Dem Verbraucher wird damit das Rechnen abgenommen und er kann sofort beurteilen, ob das Speiseöl in der 0,5 Liter Flasche oder das in der 400ml Verpackung günstiger ist. Auf diese Art hilft der Gesetzgeber unterschiedliche Preis- und Mengenangaben zu durchschauen.

In der Telekommunikation sind aber alle wieder auf sich und ihre Rechenfähigkeiten angewiesen. Dabei muss der Verbraucher alleine rechnen, wie er günstiger telefoniert. Hier mal ein Beispiel: Was ist billiger? 8,82 Cent pro Minute bei 120 Sekunden Abrechnungstakt und 6 Cent Verbindungsgebühr pro Gespräch oder 11 Cent pro Minute bei sekundengenauer Abrechnung und keine weiteren Gebühren. Woher weiß der Verbraucher vor dem Gespräch, ob sich erst 2-mal der Anrufbeantworter meldet, bevor er dann endlich 10 Minuten mit dem Angerufenen telefonieren kann?

Die Berechnung solcher Verbindungsentgelte ist nahezu unmöglich. Es sei denn, man ist Anbieter solcher Leistungen und kann auf eine Vielzahl von Verbindungen zurückgreifen. Dann kann man mit statistischen Mitteln feststellen, welches die günstigsten Preise sind. Viele versuchen jedoch genau das Gegenteil. Wie kann man einen Preis günstig aussehen lassen und dann doch möglichst viel Erlös generieren? Nur wenige dieser Anbieter spielen dabei mit offenen Karten. Sie bieten ihre Leistungen im sogenannten Sekundentakt an. Das heißt, die ausgewiesenen Preise pro Minute werden durch 60 geteilt und mit der Dauer eines Gespräches in Sekunden multipliziert. Der Verbraucher zahlt bei diesen Anbietern nur das, was er wirklich telefoniert hat.

Der Telefonanbieter fidelity-tele.com ist eines der Unternehmen, die ausschließlich im Sekundentakt und ohne jede weitere Gebühr abrechnen. Die Produkte Handy-CallByCall und Flat-Optimizer haben darüber hinaus auf den Cent gerundete Preise. „Dieses trägt ebenfalls zur Vergleichbarkeit der Preise bei“, erklärt Christian Schmitt, Geschäftsführer der fidelity-tele.com gmbh, „der Kunde kann sich die Preise leichter merken und mit Wettbewerbsangeboten einfacher vergleichen.“ Thomas Degenhart, Produktmanager des Unternehmens ist für die Abrechnung der Leistungen, das sogenannte Billing, verantwortlich: „Nach den uns vorliegenden Statistiken, könnten wir unsere Preise leicht um 30 – 40% günstiger darstellen, wenn wir nicht sekundengenau abrechnen und weitere Gebühren in unseren Preisauszeichnungen verstecken würden.“

Hier sind Gesetzgeber und Verbraucher gleichermaßen gefragt, auch in der Telekommunikation Preise vergleichbar zu machen und Verschleierungen des tatsächlichen Preises zu unterbinden. Es steht jedem Verbraucher frei, nur die Anbieter zu nutzen, die auch im Sekundentakt abrechnen.
Würden Sie 4 Liter Benzin bezahlen, obwohl Sie nur 3,22 Liter getankt haben?

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