(openPR) München, 29. August 2007 - Die Marktmacht von Foren, Blogs und Communities im Internet steigt. Ein gutes Drittel der Europäer (25 Millionen) haben bereits Produkte nicht gekauft, weil sie negative Beurteilungen im Internet gelesen hatten.* Um Produkte und Dienstleistungen optimal am Markt zu platzieren, müssen Unternehmen die Kommunikation der Web-Welt intensiv beobachten. Auch bekannte Persönlichkeiten werden in Web 2.0 immer häufiger zur Zielscheibe verbaler Attacken.
Schmähkritik und Verleumdung kann jeden treffen – von der Ehefrau, die sich scheiden lässt, über den Firmen-CEO bis zum Bundespolitiker. Im Web 2.0-Zeitalter nimmt die Generierung ebenso wie die Verbreitung von Inhalten rasant zu. Ist beispielsweise die eigene Privatsphäre in Web 2.0 betroffen, kann das rasch zum unkontrollierbaren Alptraum werden. „Wir sind auf dem Weg zum gläsernen Menschen. Das Gefühl von Anonymität im Netz entpuppt sich als Illusion. Das Leben eines Durchschnittsbürgers ist im Web 2.0 ebenso zu finden wie einzelne Produkte und ganze Konzerne. Sie werden dort tagtäglich diskutiert, kritisiert und schlimmstenfalls zu Unrecht beschimpft“, weiß Vera Mund, Social Content Expertin bei P4M.
Diese Entwicklung birgt vor allem für Unternehmen neue Herausforderungen, aber auch neue Chancen. „Die Marktmacht des Web 2.0-Internets ist enorm. Unternehmen, die heutzutage Trends setzen, neue Zielgruppen identifizieren oder das Image ihrer Marke beeinflussen möchten, sind darauf angewiesen, die Meinung der Online-Welt genau zu analysieren“, sagt Hubert Neuner, einer der Geschäftsführer der P4M GmbH. Gerade in der Dienstleistungsbranche und Konsumgüterindustrie verlagern sich die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch von Verbrauchern immer stärker ins Netz. 54 % (rund 22 Millionen) der deutschen Internet-User nutzen Web 2.0-Anwendungen, wie Blogs, Foren und Communities**. Weltweit existieren mehr als 70 Millionen Blogs, 22 Online-Tagebücher sind unter den 100 beliebtesten Websites.***
Häufig ist der Tenor im Web 2.0 aber eindeutig: entweder ganz klar positiv oder, zum Nachteil des Unternehmens, sehr negativ. Ein aktuelles Beispiel ist ein Modell einer bekannten deutschen Automarke. P4M stieß bei einer Web-Resonanz-Analyse auf sieben größere Diskussionsforen mit breit gefächertem Meinungsspektrum. Die Blogger tauschten sich über das Gesamtprodukt ebenso aus wie über einzelne Ausstattungsmerkmale und den Kundenservice. Die Wunschcluster, die P4M erstellt, ermöglichen es dem Unternehmen frühzeitig auf Verbesserungsvorschläge und Produktpräferenzen von Kunden zu reagieren. Fällt die Bewertung, wie beispielsweise bei dem erwähnten Automobilkonzern bezüglich des Kundenservices, eher negativ aus und kommt diese Meinung im Internet gehäuft vor, ist das ein erstes Warnsignal. „Wir registrieren solche Warnsignale, bereiten sie auf und geben umsetzbare Handlungsempfehlung zur Optimierung des betroffenen Produktes, des Markenimages oder der Dienstleistung an das jeweilige Unternehmen weiter“, so Vera Mund. Auch die genaue Beobachtung der Konkurrenzprodukte im Abgleich mit einer fundierten Stärke-Schwäche-Analyse des eigenen Produktes in Web 2.0 ermöglichen die P4M-Tools.
Das in München ansässige Unternehmen liefert Kunden durch das Monitoring von Blogs, Foren, Communities und Newsgroups inzwischen eine Vielzahl an marketingrelevanten Informationen, zum Beispiel durch die Analyse von Produkt- und Markenbewertungen. P4M – Die InternetAgenten bauen damit ihre langjährige Erfahrung im Bereich des Markenschutzes und der Produktpiraterie im Internet aus. Auch im Bereich der Vertriebssteuerung unterstützt P4M seine Kunden mit zahlreichen Tools, z.B. der Händlerselektion und -überwachung, und trägt damit vielfach zur Optimierung von Unternehmensergebnissen bei.
Mittlerweile beschäftigt P4M insgesamt 40 Mitarbeiter in München, Paris und London mit der Beobachtung und Untersuchung von Produkten, Marken und Trends im World Wide Web. Allein in den letzten sechs Monaten stellte das Unternehmen fünf neue Mitarbeiter ein, um sein Team in Vertrieb, Marketing und Unternehmenskommunikation weiter auszubauen. Neben neuen Mitarbeitern hat P4M in München auch eine neue Büroadresse: ab sofort ist das Unternehmen in der Inselkammerstraße 1 in 82008 Unterhaching ansässig.
* Quelle: Hotwire Ipsos
** Quelle: Nielsen//NetRatings, Stand: Februar 2007
*** Quelle: Technorati, Stand: April 2007











