(openPR) In Zusammenarbeit mit der Stiftung für Schlesien (Fundacja dla Slaska) aus Katowice und der Galerie Kabiesz aus Berlin veranstaltet das Generalkonsulat der Republik Polen in München vom 19. September bis zum 20. Oktober 2007 die Ausstellung UNTER TAGE - naive Malerei aus Schlesien.
Naive Kunst, nicht professionelle bildende Kunst, hat in Schlesien eine sehr reiche Tradition. Erste inoffizielle Gruppen wurden bereits vor dem Ersten Weltkrieg gegründet, und zwischen den beiden Weltkriegen wurden erste organisierte Formen ins Leben gerufen. In den 50er und 60er Jahren hatten die betrieblichen Kulturhäuser mit ihren sehr gut ausgerüsteten Werkstätten fundamentalen Einfluss auf die Entwicklung der Laienkunstbewegung in Schlesien. Praktisch bei jedem Bergwerk war eine Kunstwerkstatt angesiedelt. Es wurden Freilichtwerkstätten, Schauen, Wettbewerbe und Ausstellungen organisiert. Dank dieser Unterstützung konnten problemlos viele von den Experten beschriebene Gruppen aktiv sein, wie z. B. Gruppe Janowska, Gwarek 58, Bielszowice, ZDK Zabrze, die Kohleskulpturen-Schule von Ludwik Konarzewski. Drei Werte: Glaube, Arbeit und Familie gelten als Hauptthemen der naiven Kunst. Tiefe Religiosität, Arbeitsethos und das Familienleben wurden auf den Bildern dargestellt. Dazu gesellten sich die schlesische Realität sowie schlesische Legenden und Mythen.
Es werden Arbeiten von ca 10 Künstlern präsentiert, unter anderem der bekannten Maler: Erwin Sówka, Teofil Ociepka, Pawel Wróbel und Ludwik Holesza.
Ausstellungsort
Polnisches Kulturzentrum
Prinzregentenstr. 7
80538 München
Dauer: 19.09. - 20.10.2007
Öffnungszeiten der Galerie:
Mo-Fr 14.00 bis 17.00 Uhr
Vernissage: 19.09. um 19.00 Uhr
Zur Finissage am 20.10.07 ist die Ausstellung im Rahmen der Langen Nacht der Museen von 19.00 Uhr bis 2.00 Uhr nachts geöffnet .
Pressekontakt
Dr. Grazyna Strzelecka
Konsulin für Kultur
Leiterin
Polnisches Kulturzentrum
Tel.(089) 21 11 24 35
Fax (089) 21 11 24 37
E-mail: ![]()
http://www.berlin.polemb.net
http://www.berlin.polemb.net/index.php?document=251
consilium publicandis
Philip Duckwitz
Tel: 02236-87 25 28
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http://www.publicandis.de












