(openPR) Zulieferer werden in Testverfahren für Elektronikkomponenten über flexible Plattform eingebunden
Wiesbaden, 22. August 2007 - CSC ist von der BMW Group beauftragt worden, ein umfassendes Test-Management-System für Kfz-Elektronikkomponenten zu erweitern. Eine gemeinsame IT-Plattform vernetzt alle am Prozess beteiligten Partner, so dass sich die jeweiligen Testfälle und Testergebnisse automatisch und sicher austauschen lassen. Der Auftragswert für das Projekt beträgt rund 750.000 Euro und umfasst die Konzeption, Prozessgestaltung, das Customizing und etwaige Softwareergänzungen zu den eingesetzten Lösungen des HP Quality Center.
Entlang der Logistikkette vom Zulieferer von Fahrzeugkomponenten über den Spediteur bis hin zum Automobilhersteller ist ein automatisierter Datenaustausch für Bereiche wie Vertrieb und Buchhaltung weit verbreitet. Ein Großteil der Geschäftsprozesse findet digital im Hintergrund der eingesetzten ERP-Systeme statt, der manuelle Aufwand ist minimal. Was in der Supply Chain gewissermaßen Standard ist, steht auf der Ebene von Engineering-Prozessen noch am Beginn der Entwicklung. Testdaten zu neuen Fahrzeugkomponenten tauschen Automobilhersteller und Zulieferer noch weitgehend manuell aus. Dabei birgt der digitalisierte Informationsaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg auch in der Fahrzeugentwicklung enorme Potenziale.
Systemunabhängig und medienbruchfrei
Mit Hilfe neuer von CSC konzipierten Funktionen für den Test von Elektronikkomponenten bindet die BMW Group ihre Lieferanten in die Entwicklung neuer Fahrzeuge effizient mit ein. Über die HP-basierte Lösung werden die Testfälle und Testergebnisse zu den jeweiligen Komponenten standardisiert erfasst und verwaltet, so dass diese für alle relevanten Teilnehmer des Engineering-Prozesses gleichermaßen zur Verfügung stehen. Dadurch ist es über Unternehmensgrenzen hinweg möglich, Tests effizienter zu gestalten. Während der Zulieferer sich stärker auf die Funktionalität des einzelnen Steuergerätes konzentriert, kann der Automobilhersteller stärker das Zusammenspiel der jeweiligen Elektronikkomponenten prüfen. Durch den Austausch der Testfälle und Testergebnisse kennen beide Parteien die Interpretation der implementierten Anforderungen. Somit ist es frühzeitig möglich, Fehlinterpretationen zu vermeiden. Dies unterstützt den Zulieferer bei der Weiterentwicklung der eigenen Produkte und hilft der BMW Group, den Reifegrad von zugelieferten Entwicklungsständen schneller zu interpretieren. Für beide Seiten besteht somit die Chance, schneller und effizienter produktionsreife Komponenten zu erhalten.
„Mit dem neuen Testsystem wird in allen Fahrzeugbereichen wie Karosserie, Interieur, Fahrwerk und Antrieb erstmals der gleiche Testmanagementprozess angewendet“, erklärt Waldemar Gerlach, Mitglied der Geschäftsleitung von CSC in Deutschland für den Bereich Industry, Trade & Logistics Services. Wichtiger Vorteil: Die Plattform arbeitet mit dem Standardformat XML, so dass der Testmanagementprozess systemunabhängig und medienbruchfrei stattfinden kann.
CSC
Jan Hülsmann
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