(openPR) 5.200 Fachbesucher – Über 80% Aussteller-Zufriedenheit
Gelsenkirchen - „Der Mittelstand im Ruhrgebiet lebt und hat die richtige Antwort auf alle Fragen gegeben.“ Veranstalter Ulf Hofes freut sich über den großen Erfolg der vierten regionalen Mittelstandsmesse „b2d BUSINESS TO DIALOG“. An zwei Tagen war die VELTINS-Arena wieder einmal der zentrale Treffpunkt für mittelständische Unternehmen und zahlreiche Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Rund 5.200 Fachbesucher nutzten die Gelegenheit, um sich mit 233 Ausstellern über neue Geschäfte und Umsätze auszutauschen. Die Zufriedenheit der Aussteller lag über 80%. Besonderes Lob fanden das Rahmenprogramm und die hohe Ausstellerqualität.
Neben Dialog und Neugeschäft standen auch Diskussion und Information im Mittelpunkt der Messe. Unter dem Motto „Aufsteigen oder unten bleiben – die Chancen der Metropole Ruhr“ haben die Veranstalter unter Initiative des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) zwei hochkarätige Podiumsdiskussionen mit zahlreichen prominenten Zeitgenossen aus Politik und Wirtschaft auf den Weg gebracht.
Acht Millionen Menschen in 30 Minuten Entfernung – ein Riesenmarkt!
Thomas Wels, Ressortleiter Wirtschaft der WAZ gelang es dabei, seinen Gästen nicht nur allgemeine Aussagen zu entlocken, sondern auch gute Ideen und manche Kontroversen. So gibt es laut Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski bereits eine enge Kooperation der Städte Gelsenkirchen, Essen und Herne bei Neuansiedlung von Unternehmen: „Von hier aus erreichen Sie in 30 Minuten acht Millionen Menschen – ein Riesenmarkt“. Dieser Initiative möchte sich Oberhausen laut OB Klaus Wehling anschließen. Der Landrat des Kreises Recklinghausen stimmte ein und betonte: “Ich bin Ruhrgebiet.“ Gleichwohl fügte er hinzu: „Westfälischer Teil.“ Unternehmer und BVMW-Senator Hans-Jürgen Kokot reichten die zahlreichen Ideen und Umsetzungen noch nicht aus. Aus den kurzen Sprüngen sei es nach Kokots Meinung höchste Zeit, die 53 Städte des Ruhrgebiets zu einem einheitlichen Ruhrstadt-Wirtschaftsraum zu verändern. Landtagspräsidentin Regina van Dinther hob die Notwendigkeit der Eigeninitiative der Städte und Bürger der Region hervor: „Wenn wir uns nicht selber organisieren, passiert überhaupt nichts.“ Unterstützt wurde sie von Hanns-Ludwig Brauser, Chef der metropole Ruhr GmbH („Schon jetzt gibt es 120 Projekte der Zusammenarbeit“).
Revier steht geschlossen hinter der Kulturhauptstadt Ruhr 2010
Zum gleichen Thema fand am zweiten Tag eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Kultur und Wirtschaft statt. Fritz Pleitgen will der Welt mit der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 „eine der reichsten Kulturregionen der Welt präsentieren.“ Ruhrstadt-Ehrenbürger Rudi Assauer betonte, dass auch „der Sport eines der wichtigsten Kulturgüter des Ruhrgebietes ist.“ Das es noch immer ein Missverhältnis „zwischen öffentlichen und privaten Theatern gibt“, monierte Kabarettist Ludger Stratmann. Auf die Frage von Moderatorin Hella Sinnhuber, was für Stratmann nach der Kulturhauptstadt 2010 käme, erwiderte dieser mit seinem gewohnten Charme: “Da freue ich mich auf die Subventionen der Knappschaft, weil ich 2011 in Rente gehe.“ Einig war sich die gesamte Runde, dass das Thema Kultur einen wichtigen Stellenwert behalten muss. BVMW-Senator Kokot stellte ergänzend fest, dass zur Kultur auch eine bessere Verkehrspolitik geben. Kokot: „Jede Stadt hat eine U-Bahn. Aber die enden jeweils an der Stadtgrenze. Was fehlt, ist die Vernetzung.“
25.000 Kontakte – Aussteller erwarten hervorragendes Neugeschäft
Nicht zuletzt durch die massive Basisarbeit der Veranstalter wurden die Aktivität des Mittelstandes und die Qualität der Aussteller in den Fokus der Messevorbereitung gerückt. „Wir haben gezielt in den Bereichen Industrie, Produktion und Fertigung, sowie technische Dienstleister akquiriert. Außerdem haben wir keine Gelegenheit ausgelassen, den Ausstellern die Notwendigkeit aktiver Messevorbereitung und –umsetzung deutlich zu machen“, erklärt Veranstalter Hofes den höheren Anteil diverser Branchen, die Besuchersteigerung in Qualität und Menge, sowie die verstärkte Aktivität der Aussteller. Hofes ergänzt: „Wir hatten in 2006 einen Anteil von 80% passiver Aussteller. Dieser ist in diesem Jahr mindestens halbiert worden. Das hat man an der massiven Steigerung der Besucherzahlen dann auch sofort gespürt. Dazu fallen passive Aussteller inzwischen auch den Mitausstellern auf. „Das war die richtige Antwort für alle Skeptiker, die dem Mittelstand im Revier und auch der Messe nicht viel zugetraut haben.“ Umfragen der SMH Marktforschung Hamburg belegen, dass rund zwei Drittel der Besucher auf Business-Messen ausschließlich auf Einladung reagieren. Hofes: „Auch auf der b2d BUSINESS TO DIALOG Ruhr 2007 gab es noch immer rund 30 Aussteller, die mit dem Messeergebnis nicht zufrieden waren. Aber damit werden wir auf Dauer leben können, denn die Zahl der aktiven Unternehmer wird weiter zunehmen.“ Regionalgeschäftsführer Reginald Hohmeister und b2d-Pressesprecherin Inge Gez sind sich einig: „Die 233 Aussteller und die rund 5.200 Besucher haben rund 25.000 neue Kontakte geknüpft. Das Wirtschaftsförderung im Unternehmensbestand der Ruhrregion, die Arbeitsplätze schafft und sichert.“
Für Rückfragen:
Reginald Hohmeister
Regionalgeschäftsführer Ruhrgebiet / Niederrhein
BVMW-Bundesverband mittelständische Wirtschaft
www.bvmw-ruhrstadt.de
02361-487513










