(openPR) „I don’t think we should shy away from the big subjects. We need fewer films, but better films, more thoughtful films to be made.“
Oliver Stone
Das Zurich Film Festival freut sich, einen der bekanntesten Regisseure der Filmgeschichte in Zürich zu empfangen, einen Regisseur, der Politik nicht nur reflektierte und zur Darstellung brachte, sondern durch seine Werke und die dadurch ausgelösten Diskussionen auch massgeblich prägte.
Seine Filme rütteln auf und provozieren. Er gilt als Koryphäe der kontroversen Themen und politischen Provokationen: Der dreifache Oscar-Preisträger und Kultregisseur Oliver Stone, der als der „Grosse Unbequeme des US-Kinos“ (der Spiegel) mit Filmen wie “Platoon”, „Born on the Fourth of July“, „Wall Street“, „JFK“, „Natural Born Killers“ und „World Trade Center“ bekannt wurde.
Wir präsentieren die bekanntesten Filme, in denen Stone die amerikanische Gesellschaft kritisch unter die Lupe nimmt und hinterfragt. An der Preisverleihung vom 6. Oktober 2007 wird der Regisseur persönlich in Zürich ein “goldenes Auge” entgegen nehmen.
„Every one of mine is a war film“ Oliver Stone
Oliver Stone versteht seine Filme über den Vietnamkrieg nicht nur als Verarbeitung eigener Erlebnisse, sein ganzes Schaffen ist eine persönliche Auseinandersetzung mit den Themen Politik, Gesellschaft, Zeitgeschichte und Krieg. In der Öffentlichkeit allzu oft auf seine Vietnamkrieg-Filme reduziert, sieht Stone sein Gesamtwerk als intensive Beschäftigung mit dem persönlichen Krieg des Menschen: Krieg mit der Gesellschaft, mit den Lügen der Politik, mit sich selbst. So schlagen sich seine eigenen Kriegserfahrungen in so unterschiedlichen Produktionen nieder wie „Platoon“ (1986) oder „Born on the Fourth of July“ (1989), die bis heute unbestritten zu den eindruckvollsten Werken über den Vietnamkrieg gehören, wie „JFK “ (1991), bei dem eine öffentliche Diskussion eine Gesetzesänderung im amerikanischen Kongress bewirkt oder „Natural Born Killers“ (1994), der sich dem Vorwurf der Gewaltverherrlichung und Glorifizierung von Schwerverbrechern ausgesetzt sieht. All diesen Arbeiten gemeinsam: sie widerspiegeln Stones Anliegen, die grossen persönlichen und politischen Kämpfe der Menschheit zur Darstellung zu bringen und drücken seine Suche nach Unmittelbarkeit und Wahrheit aus: „I feel very strongly that we as filmmakers and artists have a really important position in the frontlines of a war – to keep the expression honest, to say things that cannot be said or won’t be said.“
Mit „Nixon“ (1995) gelingt Stone ein weiteres eindrucksvolles und vor allem zeitloses Politdrama, das von seiner Suche nach politischer und künstlerischer Wahrheit zeugt: „Nixon’s words were lies, we knew it. Now with Bush’s lies - and with all the lobbying that is going on, all the PR effort that goes on to promote the lie - it becomes far more difficult to have words that mean anything.“
Nach einigen Jahren der kreativen Pause widmet sich Oliver Stone 2004 seinem bisher grössten und aufwändigsten Projekt, das wieder seine Fragen nach menschlichem Heldentum in den Vordergrund stellt: Mit Alexander bringt er das Leben des Eroberers Alexander des Grossen auf die Kinoleinwand. Neben Colin Farrell in der Hauptrolle sind noch weitere hochkarätige Schauspieler wie Angelina Jolie, Val Kilmer und Anthony Hopkins in dem Historienepos vertreten.
Im Jahr 2006 wagt sich Oliver Stone an die Verfilmung der Terroranschläge vom 11. September 2001. Mit "World Trade Center" lässt er die ohnehin unvergessenen Bilder des Grauens wiederauferstehen und kreiert ein patriotisches und sehr menschliches Heldenstück.
Das Zurich Film Festival freut sich sehr, einen der bedeutensten und interessantesten Filmemacher des politischen Films in Zürich begrüssen zu dürfen.
Zitate aus:
Interview mit Oliver Stone, geführt von Nadja Schildknecht und Karl Spoerri am 1. August 2007 in Los Angeles.
Das 3. Zurich Film Festival wird von seinen Hauptsponsoren Audi, Credit Suisse, jobs.ch und L’Oréal Paris grosszügig unterstützt.
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