(openPR) Das Kompetenznetz „Schönheit und Wellness“ der Region Tours ist das Aushängeschild der französischen Kosmetikindustrie
Mit Hilfe modernster Mittel werden die Langzeitwirkungen kosmetischer und dermatologischer Produkte auf der Haut erforscht. Ein mit € 2,7 Millionen vom Forschungsministerium gefördertes Projekt widmet sich der Forschung und Entwicklung funktionaler und intelligenter Textilien.
Über 200 Unternehmen aus der Parfum- und Kosmetikbranche, darunter Christian Dior, Guerlain, LVMH und Lancaster, haben sich bereits in Cosmetic Valley angesiedelt. Das entspricht 70 Prozent der gesamten herstellenden Unternehmen der Branche. Mit insgesamt 16.000 Mitarbeitern und 1.000 Forschern erwirtschaftet Cosmetic Valley 2,5 Milliarden Euro Jahresumsatz.
Das 1991 von Patrick Beau gegründete Unternehmen Spin Control, das mittlerweile für Häuser wie Yves Saint Laurent forscht und zum Qualitätssiegel für einen Großteil der bekannten Marken avanciert ist, beschäftigt heute 40 Mitarbeiter. Die ursprünglich in der Nahrungsmittel-, Chemie- und Pharmakologiebranche angewendeten Technologien wurden Mitte der 90er-Jahre an die Anforderungen der Kosmetikbranche adaptiert. Zusammen mit der Universität Tours untersucht das Unternehmen heute mit Hilfe von Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), Ultraschalldiagnostik, 3D-Modellierung und digitalen Bildern die Effizienz kosmetischer und dermatologischer Produkte. Patrick Beau erklärt: „Als Forschungslabor haben wir uns auf kosmetische Produkte spezialisiert und haben neue Anwendungen entwickelt, denen bildgebende Verfahren wie die Echographie bei Frequenzen von 7,5 oder 20 MHz oder die Analyse von digitalem Bildmaterial zugrunde liegen. Wir genießen eine hohe Anerkennung für unsere Forschungsmethoden und streng kontrollierten Protokolle. Unsere Methoden werden zusätzlich ergänzt durch Verbrauchertests, sensorische und dermatologische Messungen, aber auch durch klassische, seit Jahren bewährte Maßnahmen.“ Aufgrund dieser Methoden haben sich in 90 bis 95 Prozent der Fälle lange unterschätzte Kosmetikprodukte als effizient erwiesen.
Mit der Gründung des Labors LERAC (Laboratoire Européen de Recherches et d’Analyses en Cosmétotextiles) im Mai 2006, fördert das Forschungsministerium mit € 2,7 Millionen das gemeinsame, ebenfalls von der Universität Tours unterstützte Projekt der Unternehmen Spin Control, AMI Chimie, Onixxa und RCP Blonde. Das Labor strebt zunächst eine alle Funktionstextilien umfassende Norm für kosmetische Textilien und ein Label an. Diese Textilien, die mit Inhaltsstoffen versehen sind, sollen während des Tragens die Haut pflegen, kühlen, vitalisieren oder auch dazu verhelfen, abzunehmen. Die in Mikrokapseln eingelagerten Substanzen, kosmetischer sowie therapeutischer Natur, sind auch nach häufigem Waschen und Tragen noch nachweisbar.
Das Kompetenznetz „Schönheit und Wellness“ stellt mit seinen Schwerpunkten einen starken Entwicklungsfaktor sowohl für die Region als auch für die dort ansässigen Unternehmen dar.
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