(openPR) Bereits 2006 hatten junge Ingenieure von der Projekt Logistik GmbH aus Wildau südlich Berlin ein Konzept für die Reorganisation der Fertigungsabläufe der Schorisch Magis GmbH erstellt. Der Kontakt enstand über das BBZ (Berufsbildungszentrum) Wittenberge. Auslöser war der Kauf einer Halle, der Veränderungen in der Anordnung von Maschinen und Lagerflächen, in der Optimierung des Materialflusses usw. ermöglichte bzw. notwendig machte. Dieses und das neue Projekt werden finanziell von Investitionsbank des Landes Brandenburg und der ZukunftsAgentur Brandenburg unterstützt. Durch Standardisierung Zeit und Kosten sparen Seit Mai sind Tobias Erxleben und Heiko Vesper aus Wildau damit befasst, die Produktionsplanung und -steuerung der Schorisch Magis GmbH zu optimieren. Ziel ist es, nicht nur Zeit und Kosten zu sparen, Fehler zu vermeiden, sondern vor allem auch die Standardisierung der Produktionsabläufe sowie die Stabilität der Prozesse zu erhöhen - und das vom Auftragseingang bis zur Auslieferung. "Die Projekt Logistik GmbH wurde vor 17 Jahren gegründet, um sehr gute Absolventen der Technischen Fachhochschule Wildau zu binden, die mit ihrem ingenieurtechnischen Wissen dann Unternehmen zur Seite stehen", erklärte Prof. Dr. Hentschel. Er selbst hatte bis zu seiner Pensionierung an der TFH gelehrt und ist jetzt Geschäftsführer der GmbH. Außerdem lehrt er an der TU in Poznan Produktionslogistik. Tobias Erxleben und Heiko Vesper haben ihren Magister nach polnischem Recht absolviert und ihren Abschluss als Diplomwirtschaftsingenieur an der TFH Wildau gemacht. "Sie sind gute Leute und stehen voll in der Materie", lobt Prof. Hentschel die 29- bzw. 32-Jährigen. "Wir waren mehrmals in Karstädt. Die Ist-Analyse ist erfolgt, gegenwärtig wird das Rationalisierungspotenzial erfasst, so dass wir im Sommer das Soll-Konzept vorlegen können", erklärt Tobias Erxleben. Unternehmen sucht dringend weitere Mitarbeiter "Es geht uns nicht um die Einsparung von Arbeitskräften, sondern darum, mit dem vorhandenen Potenzial mehr zu machen", betont die Geschäftsleitung. Die Auftragslage für die 70 Mitarbeiter, davon acht Lehrlinge, ist gut. "Wir suchen weitere Mitarbeiter, denn wir sind auftragsmäßig an die Grenzen unserer Kapazität gekommen", macht die Geschäftsleitung deutlich. Gesucht werden Konstruktionsmechaniker mit Schweißerausbildung und ingenieurtechnisches Personal. Zum neuen Lehrjahr werden wieder zwei Azubis für die Werdegänge Fertigungs-, oder Konstruktionsmechaniker eingestellt. "Wenn die Bewerber gut sind, auch mehr als zwei. Für 2008 sind drei Azubis eingeplant. Wir brauchen Fachkräfte und setzen verstärkt auf die eigene Nachwuchsgewinnung", betont die Geschäftsleitung: Das Karstädter Unternehmen als eins von vier Töchtern der 1920 gegründeten Schorisch AG, Sitz Reinbek, ist im Industriestahlbau und Stahlwasserbau tätig. Der Bereich Wasserbau und mit ihm die dort tätigen Mitarbeiten wurden zum 31. Mai von einer Berliner Firma übernommen. Qualitätsarbeit und Termintreue zahlen sich aus, und das soll auch weiterhin Maßstab des Unternehmens sein. Schorisch Magis verfügt über die Herstellerqualifikation nach DIN 18800 sowie die Zulassung für Aufträge der Bundeswehr, die Bundesbahnzulassung steht im Juli an.Nicht von ungefähr sind die Karstädter auch Zulieferer von Hoch- und Niedrigtemperaturöfen von bis zu 40 Metern Länge für die Wärmebehandlung von Teilen für die Autoindustrie.Ende Mai wurden zwei Öfen ausgeliefert, im September sollen weitere zwei Öfen auf Tiefladern das Betriebsgelände verlassen. "Die Vergütungsöfen aller Art produzieren wir in Kooperation mit dem Ingenieurbüro SRS Salzwedel, mit dem wir seit Jahren sehr gut zusammenarbeiten", betont die Geschäftsleitung. Neben diesen Großaufträgen hat Schorisch Magis weitere Kunden, die z. B. regelmäßig Aufträge in sechstelliger Höhe erteilen. "Den Kundenstamm pflegen und ausbauen, ebenso wie die Lieferantenpflege sind unerlässlich für die Sicherung der Arbeitsplätze", ergänzt die Geschäftsleitung.Mit neuer Technik am Ball bleibenAber auch mit neuer Technik muss das Unternehmen am Ball bleiben. So wurden jetzt 80000 Euro in den Kauf einer neuen Fräsemaschine investiert. Zur Verbesserung der Arbeits- und Produktionsbedingungen wird in diesem Jahr auch das Produktionsgebäude optimiert und u.a. eine neue Heizung installiert.Nach einem Artikel aus "Der Prignitzer" vom 20.07.2007 von Manfred Drössler
Schorisch Magis GmbH
Schulstr. 7c
19357 Karstädt/Prignitz
Email:
Homepage: http://www.schorischmagis.de
Homepage der Schorisch Gruppe: http://www.schorisch.de













