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Europas W-LAN-Paradies liegt in Frankreich

10.08.200709:41 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Deutsche Regierung stößt mit Warnung vor Funknetz-Nutzung auf massive Kritik

Berlin/Paris. Paris ist eine Reise wert. Seit einigen Wochen stellen das auch vermehrt Nutzer von Laptops mit drahtlosem Internetzugang (Wireless Local Area Network/W-LAN) fest. Denn an mehr als hundert öffentlichen Plätzen soll man drahtlos eine Internetverbindung aufbauen können. „Paris ist auf dem besten Weg zur ‚digitalen Stadt’ zu werden“, beschreibt der Spiegel http://www.spiegel.de die Absicht der Stadtväter um Bürgermeister Bertrand Delanoe. Laut Spiegel will er dafür Sorge tragen, „dass den Hauptstadtbürgern sämtliche Möglichkeiten neuer Informations- und Kommunikationstechniken zur Verfügung stehen.“ Insgesamt sind bis Jahresende 400 W-LAN-Hotspots in Parks und Gartenanlagen, Bibliotheken und Museen geplant. Das Drahtlos-Paradies Frankreichs ist allerdings die Kleinstadt Blanquefort im Weinbaugebiet Bordeaux. Im letzten Dezember schenkte das spanische Unternehmen Fon der Stadtverwaltung 1.000 W-LAN-Router, mit der die 15.000-Seelen-Gemeinde jeden Bürger, der über einen W-LAN-fähigen Computer verfügt, ans Internet anschließen konnte. Die britische Hauptstadt London verfügt seit Mitte Juli über das größte öffentliche und kostenlose W-LAN-Netz europaweit. Auf rund 22 Kilometern entlang der Themse kann man sich in Cafes, Hotels, Restaurants, Büros oder Bootshäusern ins Internet einwählen.



Soviel Technikfreude sucht man in Deutschland vergebens und streitet stattdessen über Mikrowerte bei der möglichen Strahlenbelastung durch Funknetzwerke. Auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen empfiehlt die Bundesregierung, „die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, das heißt, herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz
von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann.“ Die Antwort korrespondiert mit einer Empfehlung des Bundesamtes für Strahlenschutz, das ebenfalls zu mehr Vorsicht rät. Messbare Belastungen werden dabei nicht genannt: Alle in diesem Kontext bisher durchgeführten Untersuchungen belegen, dass selbst bei maximaler Signalstärke die Strahlungswerte von W-LAN-Netzen weit unter dem von der Europäischen Union vorgesehenen Grenzwert von zehn Watt pro Quadratmeter liegen. Ende 2006 gab es nach Angaben der Bundesregierung in Deutschland rund 9.000 öffentliche W-LAN-Hotspots, ein Jahr zuvor waren es rund 8.000.

Dagegen sei die Strahlenbelastung durch Mobilfunk um das zehn- bis fünfzigfache höher, meint Carsten Kunert vom Netzwerkhersteller Netgear http://www.netgear.de. Die Entscheidung, ob man ein Kabel- oder Funknetzwerk nutze, müsse jedem selbst überlassen bleiben, fordert Kunert. Könne man zwischen beiden Varianten wählen, würden sich die Nutzer ohnehin für das schnellere Kabelnetz entscheiden. „Es gibt schon genug Felder, bei denen Deutschland in Forschung und Entwicklung über Jahrzehnte zurückgeworfen wurde, weil staatliche Restriktionen Innovationsbemühungen ausgebremst haben“, sagt Michael Müller, Geschäftsführer der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten Neusser a&o-Gruppe http://www.ao-services.de. „In der Informationstechnik, wo Deutschland ohnehin nie ganz oben mitgespielt hat, sollten wir jetzt nicht den Fehler machen, den Menschen deren Nutzung madig zu machen. Das ist Ausdruck einer technikfeindlichen Grundhaltung von Politik, die sonst die Innovationskraft des Standortes beschwört“, so Müller, der sich auch als Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft http://www.bvmw-online.de engagiert. Letztlich würden drahtlose Internetzugänge nicht nur zum Freizeitvergnügen genutzt. „Viele Firmen benötigen W-LAN-Zugänge zum Daten- und Informationsaustausch mit ihren Außendienstmitarbeitern. Die sollte man nicht durch unqualifizierte und nicht belegbare Spekulationen verunsichern“, sagt Müller.

Besonders der Computerhandel sei auf die Vermarktung von W-LAN-Technik ausgerichtet und erziele hervorragende Wachstumsraten. „Die Strahlenschützer sollten nicht wieder den Hysteriepegel hochtreiben. Da ist bei der Etablierung von UMTS schon genug angerichtet worden. Je theoretischer das Risiko, desto panischer die Stimmung und desto erfolgreicher sind die Angstrompeter“, kritisiert der After Sales-Experte Müller.

Medienbüro.sohn
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