(openPR) Das von der DCI im Mai zur Veröffentlichung freigegebene Addendum für stereoskopische Filme ist ein Meilenstein für die Distribution von 3D-Filmen. Zum ersten Mal wird ein einheitlicher Standard vorgestellt, der es ermöglichen soll, unabhängig von der Wahl des 3D-Systems und auf der Basis der DCI konformen Geräte, 3D-Filme zu präsentieren.
Laut Pressemitteilung der DCI enthielten die DCI Spezifikationen, für die das Fraunhofer Institut bis vor kurzem ein standartisiertes Compliance Test Verfahren entwickelte, keine spezifischen Lösungen für 3D-Filme.
Das Addendum sieht vor, dass ein einziges stereoskopisches DCP für die Wiedergabe auf allen 3D-Systemen geeignet sein soll. Stereoskopische DCPs sollen in Zunft nicht mehr zweistreifig, sondern als eine verschachtelte Bildsequenz mit 48 Bildern pro Sekunde angefertigt werden.
Derzeit existieren mehrere zueinander nicht kompatible 3D-Codierungsverfahren. Ein einheitlicher Standard ist für Hersteller von 3D-Filmen und Betreiber von digitalen 3D-Kinos ein großer Vorteil, da der Vertrieb von digitalen 3D-Filmen erheblich erleichtert wird und sich die Basis von alternativem 3D-Content insgesamt erhöhen wird.
"Wir haben diese 3D-Vorführlösung seit Anfang des Jahres im Einsatz für den High Definition 3D-Film 2107", so Alaric Hamacher, Geschäftsführer von Virtual Experience. " Auch unsere letzte 3D-Spielfilmproduktion 3D-Delustion (AT), die wir im Mai abgedreht haben, und die sich jetzt in Postproduction befindet, wird auf diesem Verfahren in den Kinos zu sehen sein."
Sowohl als 3D-Filmproduzenten als auch als Distributor von Europäischen 3D-Filmen begrüßt Virtual Experience jede Bestrebung zur Standardisierung von 3D-Vorführsystemen. Für die Kunden im Bereich 3D-Industriefilm und 3D-Entertaiment erhöht dies die Attraktivität von 3D-Kinos und sichert eine nachhaltige Contentbeschaffung.
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